Menstruationszyklus und Psyche

Viele Frauen haben das Gefühl, während ihrer Periode unter Stimmungsschwankungen zu leiden. Macht die Periode schlechte Laune? Welchen Einfluss hat der Menstruationszyklus auf unsere Psyche? Die Antwort auf diese Fragen ist sehr komplex und noch nicht vollständig geklärt. Der aktuelle Forschungsstand zu Periode und Stimmung wird euch in diesem Artikel vorgestellt.

Der normale Menstruationszyklus

Der Zyklus dauert bei den meisten Frauen zwischen 25 und 31 Tagen, im Durschnitt 28 Tage.

Der weibliche Zyklus wird aufgrund der unterschiedlichen Hormonsituation in zwei Phasen eingeteilt. Die erste Hälfte (Tag 1-14) ist die Follikelphase, die zweite Hälfte (Tag 14-28) ist die Lutealphase.

Follikelphase – 1. Tag der Blutung bis zum Eisprung

In der ersten Hälfte des Zyklus bilden sich die Follikel aus. Diese Follikel bestehen aus der Eizelle und hormonproduzierenden Zellen darum herum. Diese produzieren Östrogen. Der hohe Östrogenspiegel führt dazu, dass die Gebärmutterschleimhaut aufgebaut wird.

Eisprung

Ungefähr in der Mitte des Zyklus findet der Eisprung statt, ausgelöst durch ein Hormon der Hirnanhangsdrüse. Die Eizelle entschwindet in den Eileiter.

Lutealphase – vom Eisprung bis zum Tag vor der nächsten Blutung

Der Rest des Follikels produziert ab nun Progesteron. Durch das Progesteron wird die Gebärmutterschleimhaut gehalten und die Zellen differenzieren sich, entwickeln sich, um ihrer Aufgabe nachzugehen. Nimmt der Progesteronspiegel dann wieder ab, wird die Gebärmutterschleimhaut weniger mit Blut und Nährstoffen versorgt. Die oberste Schicht wird daraufhin absterben und wird dann abgestoßen.

Der Zyklus beginnt von vorn.

Genauere Erklärungen dazu im Artikel zum Menstruationszyklus.

Menstruationszyklus und Psyche

Die Befunde zum Zusammenhang zwischen dem Menstruationszyklus und der Stimmung sind insgesamt gemischt.

In einer großen Studie wurden Daten einer Gesundheits-App von 3,3 Millionen Frauen aus 109 Ländern analysiert. Verglichen mit dem Kreislauf bzw. Zyklus von Tagen, Wochen und Jahreszeiten hatte der Menstruationszyklus den stärksten Einfluss auf Stimmung, Verhalten und körperliche Werte [1]. In der prämenstruellen Phase gaben die befragten Frauen eine leicht verschlechterte Stimmung an. Dieser Effekt wurde in allen untersuchten Ländern nachgewiesen, und verstärkte sich mit zunehmendem Alter (15-20 Jahre vs. 30-35 Jahre).

Autoren einer Übersichtsarbeit schauten sich wiederum 47 Studien zu dem Thema an. In 18 Studien (38.3%) wurde kein Zusammenhang gefunden zwischen Stimmung und Menstruationszyklus. 7 (14.9%) zeigten einen Zusammenhang von negativer Stimmung und der prämenstruellen Phase. In 4 Studien (8.5%) wurde ein Zusammenhang zwischen negativer Stimmung und anderen Zyklusphasen gefunden. 18 Studien fanden einen Zusammenhang zwischen negativer Stimmung und mehreren Zyklusphasen (38.3%). Ein Nachweis für einen starken generellen Einfluss der prämenstruellen Phase auf die Stimmung konnte also nicht nachgewiesen werden [2].

Das Prämenstruelles Syndrom (PMS)

In der Medizin existiert die Diagnose Prämenstruelles Syndrom (PMS), definiert als wiederkehrende psychologische und körperliche Symptome, die während der Lutealphase des Menstruationszyklus auftreten und mit der Menstruation enden. Forscher gehen davon aus, dass 12-40 % der menstruierenden Frauen davon betroffen sind [3,4]. Symptome können Stimmungsschwankungen, depressive Verstimmungen, Reizbarkeit oder Anspannung sein. Eine schwerere Form der PMS ist die sogenannte Prämenstruelle Dysphorische Störung (PMDS) (5). Darüber hinaus kann es zu einer Verstärkung bereits vorhandener psychischer Symptome im Rahmen des Menstruationszyklus kommen, dies wird Prämenstruelle Exerbation genannt (PME). Dies kann z.B. bei Depressionen oder Angststörungen auftreten. Viele psychische Störungen gehen wiederum selbst mit einem erhöhten Risiko für PMS einher.

Der Zyklus als Verstärker von vorhandenen Gefühlen

Einige Forscher [6] kommen in ihrer Arbeit zu dem Schluss, dass der Einfluss des Menstruationszyklus nicht bei allen Frauen auftritt, sondern vor allem bei Frauen mit einer Hormonsensitivität wie z.B. PMS. Ebenso gibt es Anhaltspunkte dafür, dass der Menstruationszyklus sich nicht bei allen Frauen auf die psychische Verfassung auswirkt, sondern eher bei Frauen, die grundsätzlich von psychischen Problemen und schlechter Stimmung betroffen sind.

Forscher untersuchten in diesem Zusammenhang den möglichen Einfluss von Ängstlichkeit und Grübeln auf die Assoziation zwischen Zyklus und Stimmung. Es wurden 59 Frauen befragt, in Bezug auf die Stimmung wurden Gelassenheit, Reizbarkeit, Energielevel und positive Stimmung untersucht. Die Ergebnisse zeigten mehr Gelassenheit in der . Die anderen erfassten Aspekte der Stimmung wurden grundsätzlich nicht vom Menstruationszyklus beeinflusst. Ängstlichkeit und die Neigung zum Grübeln spielten jedoch eine Rolle. Frauen, die zu Ängsten und Grübeln neigen, zeigten eine stärkere Reizbarkeit im Zyklusverlauf, während dies bei Frauen mit weniger Ängstlichkeit und Grübeln nicht der Fall war [7].

Ebenso wurde ein Zusammenhang zwischen PMS und häufiger Wut gefunden [8]. Insofern könnten neben den eigenen Gefühlen auch der Umgang damit ein weiterer Einflussfaktor sein. Forscher fanden beispielsweise auch eine Interaktion zwischen den Sexualhormonen Estradiol und Progesteron und Grübeln sowie negativen Gefühlen. Ein höherer Estradiolspiegel ging mit mehr Grübeln einher. Andererseits war Grübeln nur bei Frauen mit einem niedrigen Estradiolspiegel mit mehr negativen Gefühlen verbunden [9].

Einfluss von Stress auf Periode und Stimmung

Des Weiteren konnte in einer Untersuchung mit 259 Frauen gezeigt werden, dass erhöhter wahrgenommener Stress verstärkten Menstruationsbeschwerden vorausging. Verstärkter Stress führte also zu stärkeren Menstruationsbeschwerden im darauffolgenden Zyklus, während reduzierter Stress zu weniger Menstruationsbeschwerden führte. Dies galt sowohl für psychische und als auch für körperliche Beschwerden [10].

In Einklang damit, wurde in einer anderen Studie mit 446 Frauen eine Interaktion gefunden zwischen einer Neigung zu negativen Gefühlen, Zyklushormonen und emotionalem Essen. Frauen hatten ein erhöhtes Risiko für emotionales Essen, wenn sie eine starke Neigung zu negativen Gefühlen hatten und entweder wenig Estradiol oder viel Progesteron aufwiesen. Der Effekt war besonders groß für Frauen mit Binge Eating in der Vorgeschichte [11]. Dabei spielt auch Stress eine Rolle [12].

Wie genau die zugrunde liegenden Mechanismen aussehen oder wie der Menstruationszyklus sich grundsätzlich auf das Gehirn auswirken könnte, wird aktuell noch erforscht (z.B. [13]).

Menstruationszyklus und Schmerzen

Betrachtet man den Zusammenhang zwischen Menstruationszyklus und Schmerzen, weisen bisherige Befunde darauf hin, dass Eierstockhormone chronische Schmerzen unterschiedlicher Art beeinflussen können, beispielsweise Rücken- und Bauchschmerzen. Wie genau dieser Einfluss aussieht, ist aber noch unklar, und weitere Studien zu dem Thema sind dringend notwendig [14]. Ein aktueller, für Betroffene interessanter Befund ist,  dass durch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr bzw. Trinkmenge Schmerzen insbesondere im Laufe des Menstruationszyklus abgemildert werden können [15].

Tipps für Betroffene

Zum Glück gibt es einige Dinge, die Betroffene selbst tun können, um PMS-Symptome abzumildern.

  • Positive Effekte auf PMS konnten unter anderem für Ausdauersport [16] und für Yoga nachgewiesen werden [17]. Allerdings vermuten Forscher, dass Frauen gerade in der Lutealphase ein höheres Risiko haben, sportlich nicht aktiv zu sein oder Sportprogramme abzubrechen. Als Ursache wird insbesondere die schlechtere Stimmung gesehen, die viele Frauen in dieser Zeit haben [18]. Auch die Art, wie trainiert wird kann einen Unterschied machen. Eine Übersichtsarbeit fand Unterschiede in Muskelkraft und Muskelkater während des Menstruationszyklus, und legt eine reduzierte Trainingsbelastung oder längere Erholungszeiten in der frühen Follikelphase nahe [19]. Eine andere Studie fand, dass in der Lutealphase bei Sport mit hoher Intensität die sonst positiven psychologischen Effekte reduziert sind, und auch hier eher moderate Bewegung zu empfehlen ist [20].
  • Neben regelmäßiger moderater Bewegung können ebenso bestimmte Ernährungstipps hilfreich sein. Übersichtsarbeiten empfehlen bei PMS z.B. eine Ernährung, die reich an Calcium und Vitamin D ist [4,21,22]. Wie erwähnt, ist es hilfreich gegen Schmerzen ausreichend Wasser zu trinken [15].
  • Wie erläutert, wurde der Einfluss von Stress auf PMS-Symptome nachgewiesen [10]. Daher ist es für Betroffene sinnvoll zu überlegen, wie sie ihren Alltagsstress reduzieren können. Hilfreich können z.B. regelmäßige Pausen und Entspannungsübungen wie PMR sein. Außerdem ist es wichtig, Prioritäten zu setzen und auch mal um Hilfe zu bitten.
  • Und zuletzt kann der Verzicht auf Zigaretten positive Auswirkungen haben, da ein Zusammenhang zwischen Rauchen und PMS gefunden wurde [23]. Wirksame Tipps und Strategien, die bereits vielen geholfen haben mit dem Rauchen aufzuhören, findest du z.B. hier.
Sonnenlicht bei Endometriose

Fazit

Zusammenfassend zeigen aktuelle Studien, dass der Menstruationszyklus die Stimmung von Frauen beeinflussen kann. Dieser Zusammenhang besteht allerdings nicht bei allen Frauen. Frauen mit einer stabilen, positiven Grundstimmung und ohne Hormonsensivität scheinen von Zyklus-Effekten eher geschützt zu sein. Weitere Forschung ist notwendig, um die Hintergründe dabei weiter zu untersuchen. Insbesondere sollte geforscht werden, wie hormonsensible Frauen im Umgang mit dem Phänomen besser unterstützt werden können. Bisher sind vor allem Sport, ein Rauch-Stopp, eine Reduzierung von Stress und und eine ausgewogene Ernährung zu empfehlen.

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Teresa Götz
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