Östrogen und Endometriose: spannende Zusammenhänge

Das weibliche Sexualhormon Östrogen ist entscheidend an der Zyklussteuerung beteiligt. Außerdem schafft es optimale Bedingungen für eine Schwangerschaft. Das Hormon hat aber auch seine Schattenseiten, denn es wirkt bei Endometriose wie ein Brandbeschleuniger. Ich gebe Dir heute einen spannenden Einblick in die Welt der Östrogene. Gemeinsam erforschen wir, warum eine Drosselung des Östrogenspiegels bei Endometriose Sinn machen kann und wie das in der Praxis gelingt.

Was ist Östrogen?

Bei Östrogen handelt es sich nicht um ein einzelnes Hormon, sondern vielmehr um eine Gruppe von Hormonen. Zu den wichtigsten Vertretern gehören Östradiol, Östriol und Östron. Die natürlichen Östrogene haben verschiedene Aufgaben im Körper. Während Östradiol insbesondere zur Erhaltung des weiblichen Fortpflanzungssystems beiträgt und das stärkste Hormon in der Gruppe ist, setzt sich Östriol für die Erhaltung der Schwangerschaft ein. Außerdem übt es eine positive Wirkung auf Haut und Schleimhäute aus. Östron rückt mit zunehmendem Lebensalter in den Vordergrund. Im Anschluss an die Wechseljahre stellt es den wichtigsten Östrogenvertreter dar. [1]

Östrogen-Aufgaben im Überblick: [2,3]

  • hält primäre und sekundäre Geschlechtsorgane aufrecht
  • ist an Knochenstoffwechsel, Blutgerinnung und Leberfunktion beteiligt
  • steuert den Zyklus im weiblichen Körper
  • ermöglicht und erhält eine Schwangerschaft
  • wirkt positiv auf Haut und Schleimhäute
  • senkt den Cholesterinspiegel
  • stärkt die Immunabwehr

Gut zu wissen!

Östrogene sind ausschließlich dem weiblichen Organismus vorbehalten? Weit gefehlt, denn auch Männer sind auf Östrogen angewiesen. Schließlich nehmen die Hormone eine wichtige Rolle ein, wenn es um Leber, Haut, Knochen, Blutgefäße und Co. geht. Damit ist ihr Wirkort nicht auf die Geschlechtsorgane begrenzt. [2]

Östrogene: Produktion im weiblichen und männlichen Körper

Die Zentrale der Östrogenbildung bei der Frau befindet sich in den Eierstöcken. Auch die Plazenta, die Nebennierenrinde und das Fettgewebe leisten einen überschaubaren Beitrag. Das Sexualhormon Östron nimmt eine Sonderrolle ein. Es wird etwa zu 50 % im Fettgewebe hergestellt. Bei Männern findet die Östrogenbildung zum Teil in den Hoden statt. Dafür werden die Androgene genutzt. Das sind Hormone, die bei der Entwicklung der männlichen Geschlechtsmerkmale helfen. Androgene werden vom Organismus als Vorläuferhormone eingesetzt. Auch im Fettgewebe werden sie in die nötigen weiblichen Geschlechtshormone transformiert. Ein cleverer Mechanismus, der auch Männer mit Östrogen versorgt. [2,6]

5 Schritte bis zum Östrogen: [4,5]

  1. Cholesterin wird zu
  2. Pregnenolon wird dann zu
  3. Androstendion und geht über in
  4. Testosteron, was wiederum in
  5. Östrogen umgewandelt wird.

Wenn die Östrogene ihre Aufgaben im Körper erfüllt haben, inaktiviert die Leber sie und sie können zu einem großen Teil mit dem Urin ausgeschieden werden. [2]

Natürliche Schwankungen sind vorprogrammiert

Die Natur passt sich stetig wechselnden Bedingungen an. Das lässt sich auch an dem Östrogenspiegel ablesen. Der wichtigste Faktor ist hierbei die Zeit bzw. das Lebensalter. Dein Körper schüttet für jede Lebenslage die passende Östrogenmenge aus.

  • Kindheit und nach den Wechseljahren: gedrosselte Östrogenproduktion
  • Im gebärfähigen Alter: gesteigerte Östrogenproduktion
  • Wechseljahre: nachlassende Östrogenproduktion

Indem sich der Östrogenspiegel an die Lebenslage anpasst, gelingt es, die Fruchtbarkeit sicherzustellen. Das sieht ganz konkret so aus, dass Östrogen vermehrt in der ersten Zyklushälfte ausgeschüttet wird, um die Gebärmutterschleimhaut beim Wachstum zu unterstützen und wichtige Vorbereitungen für den Eisprung zu treffen. Stellt sich keine Schwangerschaft ein, wird unter anderem die Östrogenproduktion stark zurückgefahren, was wiederum die Menstruation auslöst. Ein neuer Zyklus beginnt, der stetig aufs Neue in die Wege geleitet wird, bis die Wechseljahre auf dem Plan stehen. Nun dominiert ein Östrogenmangel, der die klassischen Beschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen, Blasenprobleme und Gereiztheit mitbringen kann. [2,7]

Gut zu wissen!

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass das Sexualhormon Östradiol in der Lebensmitte dabei hilft, das Gedächtnis und Gehirn-Netzwerke fit zu halten.[11] 

Wie hängen Östrogen und Endometriose zusammen?

Nach diesem kleinen Exkurs zum Thema Östrogen möchte ich gerne mit Dir herausfinden, warum Östrogen eine entscheidende Rolle bei der Endometriose zukommt. Mittlerweile gilt es als erwiesen, dass Östrogen mitverantwortlich bei der Entstehung und Unterhaltung der Erkrankung ist. Es wird davon ausgegangen, dass das weibliche Sexualhormon einen Wachstumsreiz verursacht, der das Endometriosegewebe dazu veranlasst, zuzunehmen. [8] Diese Wechselwirkung wurde bereits in Studien untersucht und hat dazu beigetragen, die Erkrankung besser verstehen und behandeln zu können.

Wichtige Erkenntnis: die Balance zwischen Östrogen und Progesteron stimmt nicht

Forscher haben sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten intensiv damit beschäftigt, was das unerwünschte Wachstum außerhalb der Gebärmutterhöhle unterstützt. Dabei kamen sie alle auf einen Nenner: Östrogen. Hierbei ist aber nicht nur das weibliche Sexualhormon alleine im Fokus, sondern in Verbindung mit Progesteron. Dabei handelt es sich ebenfalls um ein Sexualhormon, das allerdings der Gruppe der Gestagene zugeordnet wird. In Zusammenarbeit mit Östrogen sorgt es für einen geordneten Menstruationszyklus, die Aufrechterhaltung der Schwangerschaft und die Entwicklung des Embryos. Östrogen und Progesteron, auch Gelbkörperhormon genannt, sind somit untrennbar miteinander verknüpft. In einem gesunden Endometrium (Gebärmutterschleimhaut) ergibt sich ein dynamisches Zusammenspiel, bei dem auch auf die Östrogen- und Progesteron-Rezeptoren zurückgegriffen wird. Rezeptoren stellen Zellen bzw. Zellbestandteile dar, die auf ausgewählte Reize reagieren. Bindet ein Hormon an einen Rezeptor, wird ein Signalweg in Gang gesetzt., Aktuelle Studienergebnisse weisen darauf hin, dass die wichtigen Östrogen- und Progesteron-Signalwege bei Endometriose gestört sind. [10]

Was passiert, wenn die Signalwege gestört sind?

Können die Signalwege nicht mehr so bespielt werden, wie es nötig wäre, ergeben sich weitreichende Folgen. Das kann beispielsweise eine Progesteronresistenz verursachen. Im Gegensatz zum Progesteronmangel besitzt Dein Körper zwar genügend von dem Gelbkörperhormon, allerdings kann mit den zugehörigen Rezeptoren entweder keine oder nur eine geringfügige Wirkung erzielt werden. Neben der Progesteronresistenz ergibt sich in vielen Fällen automatisch eine Östrogendominanz. Das liegt daran, dass Progesteron als Gegenspieler von Östrogen verstanden wird. Aber was passiert, wenn das hormonelle Gleichgewicht ins Wanken gerät? Genau dann kann sich eine erhöhte Entzündungsbereitschaft einstellen. Zudem können sich die Beckenschmerzen, die klassischerweise bei der Erkrankung auftreten, verstärken. Auch die Fruchtbarkeit kann darunter leiden. [9,10]

Gut zu wissen!

Da Progesteron ebenfalls eine entscheidende Rolle bei Endometriose spielt, haben wir für Dich hier einen Artikel zu dem Thema verfasst.

Schlaufuchs to-go

Du möchtest noch tiefer in die Materie eintauchen und besser verstehen, warum Östrogen Endometrioseherden beim Wachstum hilft? Legen wir los. Wenn Gewebe dort wächst, wo es nicht hingehört, sprechen Mediziner von sogenannten ektopen Läsionen. Mittlerweile ist klar, dass bei Endometriose die Aromatase in den Vordergrund rückt. Das bedeutet, dass Endometriosegewebe mithilfe von dem Schlüsselenzym Aromatase P450 besonders aktiv ist, wenn es um die Bildung von Östrogen geht. Das kann bei gesundem Gewebe nicht beobachtet werden. Gleichzeitig ist ein anderes Enzym (17ß-Hydroxyroid Dehydrogenase Typ II) nicht mehr so rege, was eine Erhöhung der lokalen Östradiolkonzentration begünstigt. Kommt jetzt nun die mangelnde Ansprache des Progesteron-Rezeptors dazu, ist die Dysbalance perfekt. Die Phasen, die im weiblichen Zyklus ineinander übergehen (proliferative und sekretorische Phase) wechseln sich nicht mehr gekonnt ab, wodurch Endometrioseherde unterstützt werden. [12,13,14]

Darum kann die Pille bei Endometriose Sinn machen

Neben der Gabe von Schmerzmitteln und Entzündungshemmern kommen insbesondere hormonelle Präparate in Betracht. Übergeordnete Ziele sind hierbei: Endometrioseherde reduzieren, Schmerzen lindern und neuen Läsionen vorbeugen. Da Östrogen eine Schlüsselfunktion übernimmt, lohnt es sich, mit der Pille oder anderen hormonellen Präparaten zu liebäugeln. Sie alle haben gemeinsam, dass sie den Östrogenspiegel absenken.

Folgende Alternativen gibt es:

  • Reine Gestagenpräparate: Wie der Name schon sagt, sind hier ausschließlich Gelbkörperhormone (Gestagene) enthalten. In der Praxis werden beispielsweise Medroxyprogesteronacetat, Dydrogesteron sowie Dienogest verwendet. Letzteres ist sogar explizit für die Behandlung von Endometriose zugelassen. Gestagene können mithilfe der Pille, Implantaten, Injektionen oder Intrauterinpessar zur Verfügung gestellt werden. [8,17]
  • Einphasige Östrogen-Gestagen-Kombinationspräparate: In Form der klassischen Antibabypille sind entsprechende Kombinationspräparate in der Lage, die Gebärmutterschleimhaut zurückzubilden und bedeutend zur Schmerzlinderung beizutragen. Insbesondere die Beckenschmerzen ließen nach Einnahme nach, wie auch eine Übersichtsarbeit zeigt. [8,18]

Gut zu wissen!

Neben den hormonellen Präparaten gibt es auch die Möglichkeit, sogenannte GnRH-Analoga bei Endometriose einzusetzen. Sie blockieren die Hypothalamus-Hypophysen-Achse. Dadurch kommt es zu einem Absinken des Östrogenspiegels. Die dann vorliegende Östrogenkonzentration kann mit der hormonellen Lage in den Wechseljahren verglichen werden. Dadurch, dass die Eierstock-stimulierenden Hormone nicht mehr in gewohnter Konzentration existieren, können Nebenwirkungen wie Hitzewallungen, Knochenschwund und Scheidentrockenheit eintreten.[8]  Hier wird gerne auf die Add-back-Therapie zurückgegriffen. Dabei wird zusätzlich eine geringe Menge an Östrogen und/oder Gestagen verabreicht, um so die Hormonentzugserscheinungen zu reduzieren. Laut der Endometriose-Leitlinie der Deutschen Gynäkologischen Gesellschaft gehören GnRH-Analoga zu der Zweitlinientherapie, die orale Gabe von Gestagenen ist hingegen die erste Wahl. [22]

Null Hormone, Null Probleme?

Untersuchungen zeigen jedoch, dass selbst bei einer deutlich geringeren Östrogenkonzentration im Körper Endometriose immer noch bestehen kann. So wurde beobachtet, dass nicht alle Patientinnen nach Abschluss der Wechseljahre das Kapitel Endometriose schließen konnten. Das könnte daran liegen, dass Endometrioseläsionen im geringfügigen Umfang selbst Östrogen bilden und so ihre eigene Existenz aufrechterhalten. Zudem hört auch das Fettgewebe nicht auf, Östrogen zu produzieren. Es wird angenommen, dass etwa 2-5 % auch nach den Wechseljahren mit Endometriose zu kämpfen haben. Eine genaue Zahl ist jedoch unbekannt. Das zeigt, dass Östrogen auch nach den Wechseljahren eine wichtige Rolle bei Endometriose spielt. Theorien, nachdem sich die Läsionen in jedem Fall zu 100 % zurückbilden, treffen somit nicht zu. Wichtig zu wissen: Mit einer Hormontherapie können die Endometrioseherde nicht endgültig entfernt werden. Grundsätzlich sollte eine Therapie individuell erfolgen. Deshalb ist der Austausch mit dem Arzt sehr wichtig. Das dient auch dazu, eventuell auftretende Nebenwirkungen gut managen zu können. [19-21]

Gut zu wissen!

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Kurz und knapp

Östrogen ist ein weibliches Sexualhormon, das vor allem in den Eierstöcken produziert wird. Besonders im fruchtbaren Alter werden die Östrogene benötigt, um den weiblichen Zyklus zu steuern und eine Schwangerschaft zu ermöglichen. Zudem sind die häufigsten Vertreter Östradiol, Östriol und Östron am Knochenstoffwechsel, der Blutgerinnung und der Leberfunktion beteiligt. In Studien wurde herausgefunden, dass Östrogen Endometriose unterhalten kann. Dabei kommt es häufig zu einem komplexen Zusammenspiel mehrerer Faktoren. Forscher nehmen an, dass bei Endometriose die Östrogen- und Progesteron-Signalwege gestört sind, wodurch eine Östrogendominanz entsteht. Zu viel Östrogen und zu wenig Progesteron begünstigen die Entzündungsbereitschaft und die Entwicklung weiterer Läsionen. In der Therapie wird mit verschiedenen Präparaten versucht, die Östrogenkonzentration im weiblichen Körper zu reduzieren. Das gelingt unter anderem mit Hormonpräparaten wie der Pille. Zwar wird der Östrogenspiegel in den Wechseljahren zurückgefahren, Endometrioseläsionen können aber durchaus weiterbestehen.

Referenzen

  1. Sexualhormone – AMBOSS
  2. Östrogene – »unbeschreiblich weiblich« – TRIAS Verlag – Gesundheit (thieme.de)
  3. Östrogen Definition | weibliches Hormon | CTL-Labor
  4. Östrogen – DocCheck Flexikon
  5. Steroidhormone: Synthese – via medici: leichter lernen – mehr verstehen (thieme.de)
  6. Androgene – auch für Frauen wichtig – TRIAS Verlag – Gesundheit (thieme.de)
  7. Zyklus & Hormone » Körper & Sexualität » Frauenärzte im Netz – Ihr Portal für Frauengesundheit und Frauenheilkunde » (frauenaerzte-im-netz.de)
  8. Endometriose » Therapie » (frauenaerzte-im-netz.de)
  9. Weibliche Hormone » Über Östrogen, Progesteron & Co. | minimed.at
  10. Marquardt RM, Kim TH, Shin JH, Jeong JW. Progesterone and Estrogen Signaling in the Endometrium: What Goes Wrong in Endometriosis? Int J Mol Sci. 2019 Aug 5;20(15):3822. doi: 10.3390/ijms20153822. PMID: 31387263; PMCID: PMC6695957.
  11. Sexualhormon Östradiol schützt weibliches Gehirn in der Lebensmitte | Max-Planck-Gesellschaft (mpg.de)
  12. pdf (aerztezeitung.at)
  13. Fachinformation Gynäkologie | Endometriose – ein Hormon-Prostaglandin-Teufelskreis? | GFI Der Medizin Verlag (gyn-depesche.de)
  14. Aromataseinhibitoren zur Therapie der Endometriose? | SpringerLink
  15. Vercellini P, Buggio L, Berlanda N, Barbara G, Somigliana E, Bosari S. Estrogen-progestins and progestins for the management of endometriosis. Fertil Steril. 2016 Dec;106(7):1552-1571.e2. doi: 10.1016/j.fertnstert.2016.10.022. Epub 2016 Nov 4. PMID: 27817837.
  16. Kobayashi H, Kimura M, Maruyama S, Nagayasu M, Imanaka S. Revisiting estrogen-dependent signaling pathways in endometriosis: Potential targets for non-hormonal therapeutics. Eur J Obstet Gynecol Reprod Biol. 2021 Mar;258:103-110. doi: 10.1016/j.ejogrb.2020.12.044. Epub 2020 Dec 29. PMID: 33421806.
  17. Angioni S, Cofelice V, Pontis A, Tinelli R, Socolov R. New trends of progestins treatment of endometriosis. Gynecol Endocrinol. 2014 Nov;30(11):769-73. doi: 10.3109/09513590.2014.950646. Epub 2014 Aug 21. PMID: 25144122.
  18. Jensen JT, Schlaff W, Gordon K. Use of combined hormonal contraceptives for the treatment of endometriosis-related pain: a systematic review of the evidence. Fertil Steril. 2018 Jul 1;110(1):137-152.e1. doi: 10.1016/j.fertnstert.2018.03.012. Epub 2018 Jun 21. PMID: 29937152.
  19. Marie-Scemama L, Even M, De La Joliniere JB, Ayoubi JM. Endometriosis and the menopause: why the question merits our full attention. Horm Mol Biol Clin Investig. 2019 Mar 26;37(2). doi: 10.1515/hmbci-2018-0071. PMID: 30913034.
  20. Inceboz U. Endometriosis after menopause. Womens Health (Lond). 2015 Aug;11(5):711-5. doi: 10.2217/whe.15.59. Epub 2015 Sep 7. PMID: 26343168.
  21. Streuli, H. Gaitzsch, J-M. Wenger & P. Petignat (2017) Endometriosis after menopause: physiopathology and management of an uncommon condition, Climacteric, 20:2, 138-143, DOI: 10.1080/13697137.2017.1284781
  22. 015/045 – Diagnostik und Therapie der Endometriose (awmf.org)
Dipl.-Ges.oec. Jennifer Ann Steinort
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