Entstehung der Endometriose: Hintergrund, Erklärungsansätze und Halbwahrheiten

Bei der Endometriose handelt es sich um eine gynäkologische Erkrankung, von der sieben bis 15 Prozent der Frauen betroffen sind [1]. Die Endometriose zählt zu den östrogenabhängigen inflammatorischen Erkrankungen, ist also eine entzündliche Erkrankung, die durch das weibliche Sexualhormon gesteuert und beeinflusst wird [2]. Die Ursachen der Erkrankung sind bis heute nicht abschließend geklärt. Es gibt fünf Erklärungsansätze, die in Betracht gezogen werden. Allerdings gehen Fachleute heute davon aus, dass mehrere Faktoren an der Entstehung und am Ausbruch der Endometriose beteiligt sind.

Hintergrund: Die wichtigsten Fakten zum Thema Endometriose

Der Begriff Endometriose leitet sich von dem Wort Endometrium ab. Endometrium ist der Fachbegriff für die Gebärmutterschleimhaut, also die Schleimhaut, die eigentlich ausschließlich in der Gebärmutter vorhanden ist [3]. Bei der Endometriose jedoch tritt eben dieses Gewebe außerhalb der Gebärmutter auf und verursacht bei rund zwei Drittel der betroffenen Frauen leichte bis schwerste Beschwerden [1].

Die Erkrankung Endometriose ist durch das Auftreten von endometriumartigen Zellen, also Zellen, die denen der Gebärmutterschleimhaut ähneln, außerhalb der Gebärmutter geprägt. Diese sammeln sich in sogenannten Herden an, die aus Drüsen, Stromazellen, glatter Muskulatur bestehen und durch Nerven-, Lymph- sowie Blutgefäße durchzogen sind. Es handelt sich also nicht um einzelne Zellen, sondern um richtiges Gewebe mit verschiedenen Zelltypen, Blutversorgung und Nervenzellen [4]. Die Erkrankung kann symptomfrei oder mit Symptomen unterschiedlicher Stärke und Ausprägung auftreten. Sie betrifft vorrangig Frauen in der Phase, in der eine Schwangerschaft theoretisch möglich ist, kann aber in Ausnahmefällen auch bei präpubatierenden Mädchen sowie postmenopausalen Frauen und ganz selten bei Männern auftreten [4].

In diesem Artikel erhältst du Informationen zu folgenden Themen:

  • Hintergrundwissen zum Thema Endometriose
  • Überblick über die unterschiedlichen Theorien zur Entstehung der Endometriose
  • Mythen und Halbwahrheiten rund um die Endometriose und wie diese einzuordnen sind

Beschrieben wurde das Krankheitsbild der Endometriose zum ersten Mal im Jahr 1690 von dem deutschen Arzt Daniel Schroen, der seiner Doktorarbeit dem Thema „Disputatio inauguralis Medica de Ulceribus Uteri“ (Sinngemäß: Medizinische Diskussion über Geschwüre in der Gebärmutter) widmete. Den Begriff der Endometriose prägte der amerikanische Gynäkologe John A. Sampson im Jahr 1920. Im Jahr 1927 entwickelte er sein Entstehungsmodell der Transplantationstheorie.

Pathogenese: Was sind die Ursachen der Endometriose?

Obwohl es sich bei der Endometriose im eine weit verbreitete Erkrankung handelt, von der allein in Deutschland rund zwei Millionen Frauen betroffen sind, ist der Entstehungsprozess bis heute nicht abschließend geklärt [1,4].
Es gibt aktuell fünf Erklärungsansätze, auf welche Weise die Endometriose entsteht [2]. Keiner dieser Erklärungsansätze alleine kann jedoch die unterschiedlichen Fassetten der Erkrankung erklären. Daher gehen Fachleute heute davon aus, dass mehrere Faktoren zusammen zur Entstehung der Endometriose führen.

Transplantations- oder Implantationstheorie [2]

Entwickelt wurde die Transplantationsmedizin von John A. Sampson im Jahr 1927. Es ist also die älteste Theorie. Sie beruht auf der Annahme, dass das Menstruationsblut nicht nur über die Scheide nach außen abgeleitet wird, sondern zum Teil auch über die Eierstöcke in den Bauchraum gelangt.

Auch wenn dies damals im 20-sten Jahrhundert noch nicht bekannt war, so weiß man heute, dank der Laparoskopien (Bauchraumspiegelungen), dass zwischen 76 und 90 Prozent der Frauen während der Menstruation auch Menstruationsblut in den Bauchraum absondern. Mediziner sprechen dann von einer sogenannten retrograden Menstruation. Diese ist also recht normal, trotzdem leiden nicht alle diese Frauen an Endometriose.

Außerdem setzt diese Theorie voraus, dass das in den Bauchraum abgesonderte Menstruationsblut vitale Endometriumszellen enthält, die sich im Bauchraum implantieren und dort aktiv sein können. Auch dieser Aspekt konnte inzwischen nachgewiesen werden.

Es ist also möglich, dass die Zellen so ihren Weg finden.

Einige Punkte können durch die Implantationstheorie allerdings nicht erklärt werden:

Sie erklärt nicht, warum Endometriose nur bei einem Bruchteil der Frauen auftritt, die retrograd menstruieren. Auch auf die Frage, warum Endometriose in seltenen Fällen auch bei Mädchen vor der ersten Menstruation und nach der Menopause und sogar bei Männern auftritt, bleibt offen. Zudem lässt sich mit dieser Theorie nicht erklären, wie Endometrioseherde außerhalb der Bauchhöhle, beispielsweise in der Lunge, entstehen.

Die Theorie kann also nicht die ganze Wahrheit sein.

Entstehung aus anderen Zellen an Ort und Stelle

Coelom-Metaplasie-Theorie [2] – Entstehung aus anderen Zellen mit ähnlicher Herkunft

Nach dieser um 1919 durch Robert Meyer entwickelten Theorie entwickeln sich Endometrioseherde aus Zellen, welche  in der embryonalen Phase die Coelemhöhle auskleideten. Bei der Coelomhöhle handelt es sich um Räume, in denen das Herz, die Lungen, das Verdauungssystem und bestimmte Urogenitalorgane liegen.

Die Zellen des Körpers sind sehr unterschiedlich spezialisiert, viele haben aber ähnliche Vorläuferzellen aus denen sie sich dann weiter auf ihre endgültigen Funktionen spezialisieren – auch differenzieren genannt. Man könnte das wie eine Berufsausbildung sehen, die Form, Funktion und Aussehen der Zellen je nach Anforderung verändert. Die Zellen des Coeloms entwickeln sich weiter zu Zellen der Genitalorgane aber auch zu Zellen des Bauchfells oder beispielsweise des Verdauungssystems.

Die Theorie geht davon aus, dass diese Zellen, die einen gemeinsamen Ursprung haben,  sich durch entzündliche oder hormonelle Einflüsse in eine andere Zellart mit gleichem Ursprung umentwickeln, in diesem Fall endometriumartige Zellen. Dieser Prozess wird von Fachleuten als Metaplasie bezeichnet. Vorhandene Zellen wandeln sich also in Endometrium ähnliche Zellen um. Beispielsweise unter besonderen Einflüssen von Hormonen wie Östrogenen und Entzündungsprozessen.

Mit dieser Theorie lässt sich auch das Auftreten von Endometriumherden außerhalb des Bauchraums, insbesondere innerhalb des Thoraxraumes (Brustkorbs) erklären. Auch das Auftreten einer Endometriose bei Frauen und Mädchen vor oder nach der reproduktiven Phase sowie bei Männern kann mit dieser Theorie erklärt werden.

Gegen diese Theorie sprechen folgende Aspekte:

  • Metaplasien treten im höheren Alter zunehmend häufiger auf. Die Endometriose jedoch nimmt im Alter ab.
  • Wenn man dieser Theorie folgt, müsste Endometriose häufiger bei Männern auftreten, als dies der Fall ist.

Induktionstheorie

Die Induktionstheorie ist eine Fortentwicklung der Coelom-Metaplasie-Theorie und wurde 1955 von G. Levander und P. Normann entwickelt. Nach dieser Theorie entwickeln sich die Endometrioseherde aus undifferenzierten Zellen, also aus Stammzellen. Ein paar Stammzellen befinden sich immer noch im Gewebe, auch bei Erwachsenen. Auslöser für die Umwandlung dieser unspezifischen Zellen in Zellen, die denen des Endometriums ähneln, wären biochemische oder immunologische Faktoren aus dem Endometrium.

Tierexperimente bei Kaninchen haben Hinweise auf die Richtigkeit dieser Theorie gegeben. Auf der Grundlage dieser Theorie lässt sich auch das menstruationsunabhängige Auftreten von Endometriose erklären. Allerdings konnten in dem im Tierversuch nachgewiesenen Gewebe keine stromalen Anteile nachgewiesen werden. Endometrioseherde jedoch besitzen Stromazellen. Die Herde sahen im Versuch also nicht ganz so aus, wie man es aus der Klinik kennt.

Embryonalrestetheorie

Die Embryonalrestetheorie wurde bereits 1890 durch von Recklinghausen und Russel entwickelt. Danach entwickeln sich Endometrioseherde aus Überresten der sogenannten Müllerschen Gänge, also aus Gewebe aus dem die Geschlechtsorgane entstehen. Diese Theorie bietet einen Erklärungsansatz für das gehäufte Auftreten der Endometriose im Bereich des Douglas-Raumes. Hierbei handelt es sich um eine taschenförmige Einsenkung des Bauchfells zwischen dem Rektum und dem Uterus. Auch das gehäufte Auftreten von Endometriose bei Frauen mit Müller`schen Anomalien, also Fehlbildungen im Bereich der Müllerschen Gänge, lässt sich mit dieser Theorie erklären.

Auch, wenn die Embryonalrestetheorie durch Studien an Embryonen (Obduktionen nach Fehlgeburten oder Abtreibungen) gestützt werden kann, so lässt sich mit dieser Theorie nicht das Auftreten von weit entfernten Endometrioseherden erklären.

Die Entwicklung aus anderen Zellen des Bauchraums, aus undifferenzierten Vorläuferzellen (wie Stammzellen) oder aus Überresten der Genitalentwicklung, also übergebliebenen Zellen, ist eine Erklärungstheorie.

Tissue-Injury and Repair Theorie [9]

Anders, als lange Zeit angenommen, besitzt auch der Uterus eine eigene Peristaltik, also rhythmische muskuläre Bewegung. Ähnlich wie der Darm ist auch der Uterus permanenten mechanischen Belastungen ausgesetzt. Hierdurch kommt es fortwährend zu kleinsten Verletzungen des Gewebes, den sogenannten Mikrotraumata. Vor allem beim starken Zusammenziehen während der Periode entstehen diese. Diese Verletzungen werden durch Reparaturmechanismen kontinuierlich wieder geheilt. Während dieses Reparaturmechanismus werden Östrogene ausgeschüttet, die wiederum die Peristaltik aktivieren.

So, wie es Menschen mit einer gesteigerten Darmperistaltik gibt, gibt es auch Frauen mit einer überdurchschnittlich starken Uterusperistaltik. Dadurch kommt es vermehrt zu Mikroverletzungen, was über die Ausschüttung von Östrogen im Reparaturmodus zu einer Verstärkung der Uterusperistaltik und damit verbunden noch mehr Mikrotraumata führt. Zudem wird angenommen, dass auch die geringere Anzahl an Schwangerschaften und damit gesteigerte Anzahl an Menstruationen ihren Teil dazu beiträgt, dass mehr Mikroverletzungen entstehen.

Durch die Östrogenausschüttung und Entzündungsprozesse kann es bei vielen Mikroverletzungen zu Veränderungen der Gebärmutterschleimhautzellen führen. Diese wachsen dann invasiv in die Gebärmuttermuskulatur ein und können durch die Veränderung auch im Bauchraum ansiedeln.

Bei dieser Theorie handelt es sich um die aktuellste Theorie, die vor allem die Adenomyose gut herleitet. Doch auch sie vermag nicht alle Aspekte der Endometriose zu erklären.

Lymphatische und vaskuläre Streuung

Diese Theorie wurde von Halban (1925) beziehungsweise Sampson (1927) entwickelt. Gemäß dieser Theorie werden Endometriumzellen über den Blut- oder Lymphweg in weit entfernte Gewebe getragen, wo sie sich ansiedeln und Endometrioseherde bilden. Bestätigung erfährt diese Theorie dadurch, dass in neuerer Zeit Endometriosesowohl in uterinen Venen als auch in Lymphknoten nachgewiesen werden konnten.

Mit dieser Theorie lässt sich die Entstehung von Endometrioseherden in weit entfernten Geweben erklären. Allerdings hat auch diese Theorie ihre Grenzen: Denn mit ihr lässt sich nicht erklären, warum Frauen ohne Gebärmutter oder Männer in Einzelfällen an Endometriose erkranken können.

Entstehung der Endometriose: Weitere mögliche Faktoren

Wie bereits erwähnt, gehen die Mediziner heute davon aus, dass eine Vielzahl von Faktoren zusammentreffen muss, damit eine Endometriose entsteht. Denn keine der oben dargestellten Theorien kann für sich genommen eine plausible Erklärung für die Entstehung dieser Erkrankung in all ihren Facetten bieten. Zu diesen weiteren auslösenden Faktoren zählen insbesondere:

  • Iatrogene Verschleppung bei Operationen [1]
    Hierbei geht es darum, dass während einer Operation im Bereich der Gebärmutter Endometriosezellen an andere Körperstellen gelangt. Hierbei handelt es sich nicht um einen Erklärungsansatz für die Entstehung von Endometriose. Allerdings könnte dies ein Erklärungsansatz sein, warum sich Endometrioseherde an manchen Regionen im Körper ansiedeln können. Beispielsweise die Narbenendometriose nach Kaiserschnittoperation in der Kaiserschnittnarbe
  • Molekulare Mechanismen [5]
    Neueste Forschungen zeigen, dass es Mechanismen auf molekularer Ebene gibt, die zu einer Deregulierung, also Veränderung, des Endometriumsgewebes führen. Dies hat Einfluss auf Wachstum, Invasivität und Stammzellfähigkeit der Endometriosezellen.
  • Hormonelle Veränderungen [2]
    Es konnte gezeigt werden, dass die Zellen von Endometriumherden zu einer Erhöhung der Östrogenkonzentration führen. Dies wiederum wirkt wie eine Verstärkung auf die Entwicklung der Endometriose. Östrogen- und Progesteronkonzentration sind für das Entstehen und Wachstum der Endometriose von großer Bedeutung [10] In der Regel wird eine erhöhte Östrogenkonzentration und verminderte Progesteronwirkung verantwortlich gemacht.
  • Genetik sowie Epigenetik [2]
    Es gibt unter geradlinigen Nachkommen von an Endometriose Erkrankten ein erhöhtes Risiko ebenfalls an Endometriose zu erkranken. Daher spielen die Gene bei der Entstehung der Endometriose eine Rolle. Doch auch äußere Faktoren, die im Laufe des Lebens zu einer Veränderung der Gene führen, hat Einfluss auf Entstehung und Verlauf der Endometriose.
    Man spricht daher von einer familiären Häufung, aber nicht von einer direkten Vererbung.

Mythen und Halbwahrheiten

Sicher auch, weil die Ursachen der Endometriose noch immer nicht geklärt sind, ranken sich zahlreiche Mythen und Halbwahrheiten um das Thema Endometriose. Diese sind dazu geeignet, Betroffene zu verunsichern oder aber vorschnell in Richtung einer bestimmten Therapie zu lenken. In den meisten Fällen ist an diesen Mythen ein Fünkchen (oder auch mehr) Wahrheit zu finden, welches aber im falschen Kontext genutzt oder falsch interpretiert wird. Hier findest du die wichtigsten Fakten zu gängigen Mythen und Halbwahrheiten:

  • Ohne Gebärmutter kann man keine Endometriose bekommen!
    Das stimmt so nicht. Menschen ohne Gebärmutter, also Männer, Frauen mit einer Fehlbildung sowie Frauen nach einer Gebärmutterentfernung, sind statistisch gesehen weit weniger oft an Endometriose erkrankt. Allerdings gibt es Ausnahmefälle, in denen auch bei Menschen ohne Gebärmutter Endometriose auftritt. Und auch nach einer Gebärmutterentfernung kann Endometriose wiederkommen. Wenn also jemand behauptet, ohne Gebärmutter wäre die Endometriose weg oder könnte nicht entstehen, ist das schlichtweg falsch.
  • Nach der Menopause kann man keine Endometriose mehr haben!
    Die Endometriose wird am häufigsten bei Frauen zwischen dem 25. und 35. Lebensjahr diagnostiziert. In Ausnahmefällen wird jedoch auch bei Frauen nach der Menopause eine Endometriose festgestellt [6]. In den Wechseljahren nimmt die Östrogenkonzentration bei Frauen ab, was einen Einfluss auf die Endometriose hat. Daher ist es oftmals so, dass die Endometriose in oder nach den Wechseljahren weniger wird oder ganz verschwindet [7].
    Sie kann aber auch in den Wechseljahren noch Probleme machen. Auch mit der Anwendung von östrogenhaltigen Mitteln zur Linderung von Wechseljahresbeschwerden sollte vorsichtig umgegangen werden, denn gerade der Abfall der Östrogenkonzentration, der beispielsweise für Hitzewallungen verantwortlich ist, ist auch für die Linderung der Endometriosebeschwerden verantwortlich. Und auch Verwachsungen aus Operationen bleiben natürlich in den Wechseljahren erhalten.
    Die Gute Nachricht ist aber – in den Wechseljahren wird es mit der Endometriose für die meisten tatsächlich deutlich besser!
  • Endometriose kann erst nach der ersten Menstruationsblutung auftreten!
    Es ist zwar sehr selten, dass Endometriose bei Mädchen vor dem Beginn der reproduktiven Phase auftritt. Es gibt diese Fälle jedoch [4].
  • Endometriose ist eine reine Frauenkrankheit!
    Endometriose befällt fast nur Frauen. Allerdings gibt es auch einige wenige Männer, die an Endometriose erkranken. Dies betrifft in der Regel Männer, die im Rahmen der Behandlung eines Prostatakarzinoms mit hohen Östrogendosen behandelt werden.
  • Mit der „Pille“ kann man keine Endometriose bekommen!
    Die „Pille“, also die hormonelle Verhütung wird tatsächlich zur Behandlung der Endometriose eingesetzt. Sowohl einige Kombinationspräparate als auch Gestagenpräparate verringern die Beschwerden der Endometriose in den meisten Fällen deutlich. Allerdings führt die Einnahme der Pille in der Regel nicht zu einer vollständigen Heilung. Zudem hält der Behandlungserfolg in der Regel nur so lange an, wie die Pille eingenommen wird [8]. Eine Heilung oder Garantie ist sie also nicht.

Zusammenfassung:

Die Endometriose ist so weit verbreitet, dass sie zum Teil bereits als Zivilisationskrankheit bezeichnet wird. Trotzdem sind bis heute die Gründe, die zu deren Entstehung führen, nicht ganz klar. Es gibt eine Reihe von Theorien. Diese können jedoch immer nur Teilaspekte der Erkrankung erklären. Daher gehen Fachleute heute davon aus, dass eine Vielzahl unterschiedlicher Faktoren für die Entstehung der Endometriose verantwortlich ist. Dies sind:

  • Hormonelle Aspekte
  • Immunologische Vorgänge
  • Anatomische Gegebenheiten
  • Genetische sowie epigenetische Faktoren

Referenzen

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