Das Endometriose App Team

Dr. med. Nadine Rohloff

Ärztin

Ich bin Nadine Rohloff: Ärztin, Gründerin und Initiatorin der Endometriose App.

Nach dem Studium habe ich als Ärztin in der Frauenklinik der Uni Münster in der Sprechstunde, auf Station, in Operationen und in der wissenschaftlichen Forschung mit Endometriose Patientinnen gearbeitet. Dort habe ich hautnah miterlebt, wie belastend Endometriose für jede einzelne sein kann. Und auch wie schwierig die Unterstützung für die Ärzte abseits von Operation und Hormontherapie ist. Sei es aus Zeitmangel, Wartezeiten oder unübersichtlicher Datenlage. Meist blieb nach Entlassung das Gefühl, dass da noch mehr getan werden müsste, um auch im Alltag und bei chronischen Problemen unterstützen zu können!

Digitale Lösungen können da helfen! Daher möchte ich mit endometriose.app allen Frauen mit Endometriose verlässliche Informationen und individuelle Unterstützung in allen Lebenslagen und vor allem im Alltag bieten. Ohne Wartezeit. Ohne Fahrtweg.

Dabei unterstützt mich ein Team aus wundervollen Experten der Gynäkologie, Ernährungswissenschaften, Biologie, Psychologie, sozialer Beratung, Physiotherapie, sowie Software Entwickler, Datenschützer und Marketing Experten.

Das Team

Silke Neumann

Diät- und Ernährungsberaterin BfD e.V.

Ich bin Silke Neumann. Nach meinem Studium und Ausbildung zur Ernährungsberaterin BfD e.V. arbeitete ich zunächst in einer ernährungsmedizinischen Praxis in Mannheim, bevor ich diese und ihre Dependance in Heidelberg leitend übernahm. Zusätzlich betreute ich im Klinikum Ludwigshafen als Ernährungsberaterin die Magenbandpatienten.

Nach einem Umzug nach Frankreich eröffnete ich meine eigene Praxis für Ernährungsberatung und gehörte zum festen Team eines Rehabilitationszentrums, um Menschen nach Unfällen oder schweren Operationen auf ihrem Weg zurück in den Alltag mit der für sie richtigen, gesunden Ernährung zu unterstützen.

13 Jahre später sorgte ein Ortswechsel zurück nach Deutschland für eine neue Tätigkeit: seit 2014 schreibe ich hauptberuflich unter anderem über ernährungsmedizinische Themen in Gesundheitsmagazinen, auf Onlineblogs und Webseiten.

„Ich freue mich, mit dieser App zu einem „Rundumpaket“ beitragen zu können, bei dem ein Team aus vielen Fachbereichen gemeinsam an einem Strang zieht: Frauen mit Endometriose aus allen möglichen Blickwinkeln der Medizin zu unterstützen und ihnen helfen, eigenverantwortlich zur Besserung ihres Befindens beizutragen.“

Teresa Götz

Teresa Götz

Psychologin M.Sc.

Ich bin Teresa Götz. Schon während meines Psychologie-Studiums in Heidelberg habe ich mich auf die psychologische Unterstützung von Menschen mit körperlichen Erkrankungen und Schmerzen spezialisiert. Durch meine Arbeit im zertifizierten Endometriose-Zentrum Bad Waldsee lernte ich viele Betroffene kennen. Leider ist die Zeit in der Rehaklinik oft viel zu kurz, um das psychische Wohlbefinden der Frauen zu verbessern.

„Ich weiß, wie schwierig es normalerweise ist, psychologische Hilfe zu erhalten. Daher freue ich mich sehr, durch die Endometriose-App Betroffene direkt und einfach unterstützen zu können.“

Annika Cost

Msc. Physiotherapie
Sektorale Heilpraktikerin Physiotherapie
PhysioPelvica Therapeutin

Nach meinen Master Studium an der KU Leuven in Belgien habe ich zunächst in einer klassisch Orthopädischen Praxis gearbeitet. Dort habe ich schnell gemerkt das ich meinen therapeutischen Ansprüchen mit der Arbeit im 20 min Takt nicht gerecht werden konnte. Außerdem fehlte mir das Gefühl der wirklichen Expertise in einem Fachgebiet. Die ersten meiner Freundinnen wurden zu dem Zeitpunkt Mutter und hatten diverse Probleme bei denen ich nicht weiterhelfen konnte. Das brachte mich auf den Bereiche der Gynäkologie, ich absolvierte die PhysioPelvica Ausbildung und machte mich mit einer Privatpraxis selbstständig. Eine weitere gute Freundin brachte mich auf das Thema Endometriose, auch hierfür habe ich Zusatzausbildungen gemacht und begleite seit dem viele Frauen mit Endometriose in meiner Praxis auf Ihrem Weg.

Ich freue mich sehr, bei diesem tollen Projekt dabei zu sein und mehr Frauen das Wissen und die Tools zur Verfügung zu stellen, die sie brauchen, um Ihre Lebensqualität zu verbessern und die Behandlung zu bekommen, die jeder Mensch verdient.

Nadine Grotjahn

Soziale Beraterin, B.A.

Ich bin Nadine Grotjahn, selbst Betroffene der Erkrankung! Nach meinem Bachelor of Social work an der University of Applied Science Enschede arbeitete ich durchgehend im beratenden Kontext unterschiedlicher Personenkreise. Ich habe außerdem die Weiterbildung „Spezielle Qualifizierung auf dem Gebiet der Endometriose der ‚Stiftung-Endometriose-Forschung‘ und der ‚Europäischen Endometriose Liga‘ abgeschlossen. Seit 2019 habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, die Erkrankung Endometriose in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Dies geschieht auf unterschiedliche Art und Weise. Mit Gesundheitspartnern führe ich Informationsveranstaltungen über das Krankheitsbild durch, ich habe einen Dokumentarfilm über die Erkrankung produziert und bin aktuell dabei, eine Beratungsstelle für Endometriosebetroffene und Ratsuchende rund um die Thematik Endometriose zu eröffnen. Ich bin froh, bei den Inhalten für die Endometriose App mitwirken zu können und so meinen Beitrag zur Verbesserung der Aufklärung leisten zu können. 

Ich glaube, die App kann für viele ein wichtiges Hilfsmittel werden und Wissenslücken füllen, um so Selbstsicherheit für mehr Handlungssicherheit zu erlangen, denn Betroffene dieser Erkrankung gehören in die Mitte der Gesellschaft, nicht an den Rand.“

Christel Fröse

Physiotherapeutin, Entspannungstherapeutin,

Heilpraktikerin für Physiotherapie und Heilpraktikerin für Psychotherapie und Kunsttherapie in Ausbildung

Mein Interesse an die Medizin begann mit einem Schulpraktikum im Krankenhaus. Darauf verbrachte ich viele Tage in meinen Ferien ehrenamtlich auf verschiedenen Stationen und Abteilungen. 1989 begann ich zuerst mit meiner Ausbildung zur Masseurin und med. Bademeisterin und wusste direkt nach meinem bestandenen Examen, dass ich weiter die Schulbank drücken wollte, um Physiotherapeutin zu werden. So arbeitete ich über 30 Jahre im Dienste der Patienten als Therapeutin mit vielen wertvollen Zusatzqualifikationen wie zum Beispiel manuelle Therapie, Bobath-Therapie, manuelle Lymphdrainage / Komplexe Entstauungstherapie, Cranio-Sacral-Therapie und Visceraltherapie. 2012 erlangte ich die Zulassung zur Heilpraktikerin für Physiotherapie und machte das gesamte mit der Zulassung als Seminarleiterin für Autogenes Training und einer Ausbildung zur psychologischen Beraterin rund. Doch leider kommt es dann manchmal (un)erwartet anders. Aufgrund meiner Folgeerkrankungen, die die Endometriose mit sich bringen kann, befinde ich mich derzeit (noch bis März 2022) in einer Umschulungsmaßnahme. Ich bin der Medizin treu geblieben, was für mich ohne Frage ist. Als Heilpraktikerin für Psychotherapie und Kunsttherapeutin habe ich so die Möglichkeit den Menschen auf ihren Weg, ihre Selbstheilungskräfte und Ressourcen zu stärken, sowie sich mit ihrem Leben und Erkrankungen auseinanderzusetzen, auch in Zukunft ein Stück weit begleiten zu können. Als Endometriose-Betroffene, zum Glück endlich in den Wechseljahren, bin ich so manches Mal durch tiefe Schluchten gegangen und weiß aus eigener Erfahrung und auch aus Gesprächen mit Betroffenen, die ich als SHG-Leiterin und ehrenamtliche Beraterin bei der EVD habe, wie wertvoll es ist die richtigen Informationen zu erhalten, Halt zu finden und den Mut aufzubringen seinen Weg weiterzugehen.

Ich freue mich sehr über die Möglichkeit bei der Entwicklung dieser App, mit meinem Betrag zum Lernen des Autogenes Trainings, helfen zu können. In Zukunft werden hin und wieder verschiedene kreative Angebote von mir erscheinen, um eure Ressourcen zu stärken.

„Eines ist noch wichtig, was ich hier auf diesem Wege euch mitgeben möchte. Ihr alle seid gut, so wie ihr seid.“

Christin Gopika Friedla

ausgebildete Yogalehrerin Yoga Vidya,
Ayurveda Gesundheitsberaterin,
Endometriose Betroffene

Ich bin Christin und darf die Yoga-Einheiten in der App erstellen.

Ich bin selber von Endometriose betroffen und weiß daher aus eigener Erfahrung, wie wertvoll und hilfreich begleitende Maßnahmen zur schulmedizinischen Behandlung sein können, wie z.B. Yoga, Ernährung, Entspannung usw.

Beruflich bin ich Yogalehrerin, Ayurveda-Gesundheitsberaterin, Entspannungskursleiterin und konnte mir durch dieses Wissen bei meinen Beschwerden erfolgreich selbst helfen. Das möchte ich weitergeben, um andere Betroffenen zu unterstützen. Daher freue ich mich sehr, Teil des Teams zu sein.

Dr. Tina Schlüter

Molekularbiologin

Ich bin Tina Schlüter und unterstütze das Team mit Material rund um das Thema Neurobiologie.

Nach meinem Studium an der Universität Erlangen-Nürnberg und Oldenburg folgte meine Promotion und eine Postdoc Position an der Universität Oldenburg. Meinen fachlichen Schwerpunkt setzte ich schon sehr früh molekularbiologisch. Später bildete die Hörforschung meinen Schwerpunkt. Dort beschäftigte ich mich vertieft mit Hirnanatomie und neurogenetischen Aspekten des Forschungsfeldes. Aktuell übernehme ich die wissenschaftliche Koordination eines Sonderforschungsbereichs.

Wissen verständlich verpacken liegt mir sehr am Herzen. Ich freue mich, an einem Projekt mitwirken zu dürfen, das Frauen mit Endometriose direkt erreicht und unterstützt!

Elke Orth

Redakteurin für Frauenthemen

Ich bin Elke Orth und komme aus dem schönen Österreich.

Nach einer klassischen Berufslaufbahn im administrativen Bereich habe ich vor einigen Jahren meine Leidenschaft zum Beruf gemacht und mich als Texterin und Redakteurin in die Selbstständigkeit gewagt.

Vor allem gynäkologische Themen wie Menstruation und Aufklärung liegen mir am Herzen. Daher habe ich mich auf diesen Bereich spezialisiert und schreibe hauptsächlich zu Frauenthemen und gesunder Ernährung.

Mit laufenden Ausbildungen im Ernährungs- und Gesundheitsbereich versuche ich mein Spektrum stetig zu erweitern, um fachliches Wissen in leicht verständliche Texte mit Mehrwert zu verpacken.

„Es ist mir ein großes Anliegen über Endometriose aufzuklären und betroffenen Frauen eine Anlaufstelle zu bieten. Ich sehe dieses Projekt als wertvollen Beitrag zur Aufklärungsarbeit und als Unterstützung für Patientinnen, die Hilfe suchen. “ 

Unsere endometriosespezifischen Publikationen

Nadine Rohloff

Als Ärztin hatte ich oft das Gefühl, nicht genügend Zeit für Endometriose Patientinnen zu haben. In der multimodalen Schmerztherapie spielt auch das Verstehen der Krankheit eine enorme Rolle. Daher nehme ich mir nun die Zeit diesen Begleiter mitzuentwickeln – um möglichst vielen Frauen und ihren Ärzten das Leben und die Therapie einfacher zu machen, Symptome kontrollieren zu können und gemeinsam einen Schritt weiter zu einer endometriosefreien Zukunft zu gehen.

Die Wissenschaft macht jeden Tag kleine Fortschritte, hier werden die Erkenntnisse verständlich und aktuell eingepflegt. Mit der App begleiten wir dich auf deinem Weg zur Symptomverbesserung, der richtigen Therapie und zurück zum Wohlbefinden.

2017 – VortragOvarian endometrioma. Does size of endometrioma impact the therapeutical strategy? (2)

Rohloff, N. & Schäfer, Sd & Götte, Martin & Kiesel, Ludwig. (2018).
Deutsch-Ungarischer Gynäkologiekongress in Ungarn

2018 – Publikation
Ovarialzysten
Von der Differenzialdiagnose zur richtigen Therapie (1)

Zeitschrift: Gynäkologische Endokrinologie > Ausgabe 1/2018
Autoren: Nadine Rohloff, Sebastian D. Schäfer, Ludwig Kiesel

2018 – PublikationOvarian endometrioma. Does size of endometrioma impact the therapeutical strategy?

Rohloff, N. & Schäfer, Sd & Götte, Martin & Kiesel, Ludwig. (2018).
Gynakologische Praxis. 43. 597-604.

2019 – Publikation
Regulation of Proliferation and Invasion in Endometriosis.

Rohloff, N. & Götte, Martin & Kiesel, L.. (2019).
10.1007/978-3-030-14358-9_13.