Verbesserung der Versorgung von Endometriose-Betroffenen durch die Endo-App

Endometriose betrifft etwa 10% aller Frauen im gebärfähigen Alter in Deutschland [4]. Sie ist damit ist die zweithäufigste gutartige gynäkologische Erkrankung. Für Betroffene bedeutet Endometriose durch vielfältige Symptome und auch Schmerzen eine erhebliche Reduktion der Lebensqualität [2,3]. Doch auch gesundheitsökonomisch ist der Effekt von Endometriose gravierend. Viel höher noch als die Behandlungskosten sind die finanziellen Folgen für die Frauen selbst und die Krankenkassen durch Einschränkungen im Alltag und bei der Arbeit.

Trotz der hohen Kosten sind nur wenige Endometriose-Betroffenen mit der Versorgung durch ihre Krankenkasse zufrieden (21,9%, N=105)[5]. Auch Ärzte sehen die aktuelle Versorgung kritisch [6].

Für chronische Erkrankungen wie Endometriose benötigen die Betroffenen ein langfristiges und ganzheitliches Behandlungskonzept für mehr Lebensqualität [1,2]. Im Bereich der Endometriose-Versorgung ergeben sich durch die Digitalisierung neue Möglichkeiten die Behandlung effektiv zu unterstützen. Daher haben wir die Endo-App entwickelt.

Die Endo-App ist eine Smartphone-App (Android und iOS) zur leitliniengerechten Unterstützung von Endometriose-Betroffenen im Alltag mit einem multimodalen Therapieansatz. Neben einem umfassenden Endometriose-Tagebuch stehen Betroffenen interaktive Übungen und Inhalte von anerkannten Experten verschiedener Fachrichtungen zur Verfügung.

In unserem Whitepaper beschreiben wir ausführlich die evidenzbasierten Potenziale durch Zusammenwirken von Betroffenen, Ärzten, Krankenkassen und Endo-App die Versorgung von Frauen mit Endometriose und persönliche, klinische und gesundheitsökonomische Auswirkungen zu verbessern.

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Referenzen

1.
DGGG, AGE, AGII, DKMP, DGMP, DGSS, Endometriose Vereinigung Deutschland e.V. Chronischer Unterbauchschmerz der Frau. 2009.
1.
DGGG, OEGGG und SGGG. S2k Leitlinie der DGGG, OEGGG und SGGG zur Diagnose und Therapie der Endometriose. [Internet]. AWMF; 2020 Sep. Available from: https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/015-045l_S2k_Diagnostik_Therapie_Endometriose_2020-09.pdf
1.
Facchin F, Barbara G, Saita E, Mosconi P, Roberto A, Fedele L, et al. Impact of endometriosis on quality of life and mental health: pelvic pain makes the difference. Journal of Psychosomatic Obstetrics & Gynecology [Internet]. 2015 Oct 2 [cited 2021 Feb 25];36(4):135–41. Available from: http://www.tandfonline.com/doi/full/10.3109/0167482X.2015.1074173
1.
Janni W, Hancke K, Fehm T, Scholz C, Rack B, editors. Facharztwissen Gynäkologie. 2. Auflage. München: Elsevier; 2017. 599 p.
1.
L Rothenhöfer, M Rothenhöfer, Rohloff N. Nutzungsbereitschaft einer App und erwarteter Einfluss auf die Versorgungssituation von Frauen mit Endometriose. Deskriptive Statistik aus Befragung der Endo Health UG von 106 Frauen mit Endometriose in Deutschland im Zeitraum 12/2020 – 01/2021. 2021.
1.
L Rothenhöfer, M Rothenhoefer, N Rohloff. Endometriose und die Endometriose App. Einschätzungen von Fachärzten für Frauenheilkunde zur Aktuellen Versorgungssituation und dem Potential der Endometriose App. 2021.
Dr. med. Nadine Rohloff
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