Ablauf einer Bauchspiegelung bei Endometriose – Schritt für Schritt erklärt

Dieser Artikel soll eine umfassende Informationsquelle zum Ablauf einer Bauchspiegelung bei Endometriose sein. Er ist noch in der Entstehung. Er wird in Kürze vervollständigt.

Wie funktioniert eine Bauchspiegelung und Möglichkeiten der postoperativen Therapie

Es folgt die Zusammenfassung des Videoinhalts als automatische Transkription.

Wie läuft die Bauchspiegelung ab?

Für viele Leute, die die erste Bauchspiegelung bekommen, ist das ein großes Fragezeichen. Je mehr man weiß, desto mehr kann man auch Ängste abbauen und besser mit den Dingen umgehen, die bei der Bauchspiegelung passieren.

Was passiert von dem Moment an, wo man von der Station abgeholt wird für die Bauchspiegelung?

Jede Bauchspiegelungen wird unter Vollnarkose durchgeführt. Das macht man nicht anders, weil man die Bauchdecke dabei ganz entspannen muss.

Du bekommst die Narkose. Das heißt, du siehst als letzten eine nette Anästhesistin oder Anästhesist. Der sagt dir wahrscheinlich, dass du von zehn runterzählen sollst. Anschließend bekommst du noch ein Muskelrelaxans zur Entspannung der Muskulatur, aber das bekommst du schon gar nicht mehr mit.

Viele von den Anästhesiemitteln machen auch recht schöne Träume (z.B. Propofol). Aber dazu erzählen die Anästhesisten dann noch etwas.

Wichtig ist auf jeden Fall: Man kann eine Bauchspiegelung nicht mit Lokalnarkose machen. Man macht das immer mit Vollnarkose. Die Bauchdecke muss nämlich dafür entspannt sein.

(Hier folgt noch ein Bild)

Du kannst dir das ungefähr so vorstellen wie auf dem Bild. Man sieht den Bauch, also sieht links wie sind die Brüste auf der einen Seite. Auf der einen Seite ist das Bein und man sieht den die Instrumente, die eingeführt werden und was passiert ist.

Welche Schnitte und Narben gibt es bei der Bauchspiegelung?

In der Regel erfolgen drei kleine Schnitte in der Regel. Manchmal schafft man es auch mit zwei, aber in der Regel sollte man mit drei rechnen.

(Hier folgt noch ein Bild mit den Schnitten)

Die Narben sind meistens nicht sehr auffällig. Die Schnitte sind normalerweise fünf Millimeter bis einen Zentimeter lang.

Der Schnitt am Bauchnabel ist ein bisschen größer, weil die Kamera größer ist. Der ist zwar ein bisschen größer, aber der folgt dem Verlauf des Bauchnabels, sodass man den hinterher auch wirklich fast gar nicht mehr sieht. Er wird in der Regel auch ein bisschen im Bauchnabel gemacht.

Das heißt, in der Narkose wird der Bauchnabel nach oben gezogen, sodass man den Schnitt dann relativ weit innen machen kann, damit das auch kosmetisch am Ende schön wird.

Die nächsten Schnitte sind dann in der Regel  schon Nahe an der Bikini Zone. Das heißt später, wenn man dann noch Slip oder Bikini anhat, dann sieht man das in Regel auch nicht mehr.

Auf jeden Fall ist sie relativ weit unten, weil man ja auch unten operiert wird. Das heißt, wenn jemand eine Bauchspiegelung hatte, weil er am Magen operiert wurde, dann gibt es wahrscheinlich auch ganz andere Schnitt. Das Prinzip ist aber das gleiche. Aber natürlich muss man die Schnitte da machen, wo man dann am besten dran kommt, woran man operiert. Das heißt, die werden in der Regel unten sein.

Wenn man einen dritten Schnitt hat, dann ist der oft in der Mitte. Oder aber auch weiter oben. Der Grund ist, dass Endometriose auch häufiger mal am Zwerchfell ist. Und dann muss man natürlich weiter oben ran.  Bei beispielsweise Endometriose am Zwerchfell, kann es also sein, dass ein extra Schnitt weiter oben gesetzt wird.

Gas in den Bauch für die Bauchspiegelung

Nach dem Schnitt am Bauchnabel führt man erst einmal eine Art Nadel ein. Die ist sehr dünn und darüber wird Gas eingeführt. Dieses Gas hebt die Bauchdecke an. Normalerweise liegt im Körper alles aufeinander und das ist natürlich sehr unpraktisch zum Operieren. Daher führt man ungefähr drei Liter CO2 ein. Dadurch hebt sich die Bauchdecke und man hat mehr Platz zum Arbeiten. 

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Dr. med. Nadine Rohloff
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