Endometriosezentrum Evangelisches Klinikum Köln Weyertal

Bereits seit 2009 hält das Evangelische Klinikum in Köln Weyertal die Zertifizierung als Endometriose-Zentrum inne. Laut weißer Liste ist dieses das größte Endometriose-Zentrum Deutschlands. Hier finden jährlich etwa 1000 Endometriose-Operationen statt. Zusätzlich werden weitere 1000-1200 Patientinnen ambulant betreut. 50 bis 60 Patientinnen mit  tief-infiltrierenden, ausgedehnten Endometriosen werden in Köln interdisziplinär mit Chirurgen und Urologen zusammen behandelt. Prof. Dr. med. Thomas Römer leitet das Zentrum und hat mit uns über die Endometriose, Behandlungsmöglichkeiten und die Zukunft der chronischen Krankheit und ihrer Behandlungsmöglichkeiten gesprochen. 

Fakten zum Endometriosezentrum

Ort: Köln
Stufe: 3 (höchste Zertifizierungsstufe)
Anzahl Patientinnen: 1.000 – 1.200
Anzahl OPs: 1.000
Leitung: Prof. Dr. med Thomas Römer

Interview mit Prof. Dr. med. Thomas Römer, Chefarzt der Gynäkologie, Evangelisches Klinikum Köln Weyertal

Danke, dass Sie sich für das Interview Zeit nehmen. Würden Sie sich bitte einmal vorstellen?

Prof. Römer: Mein Name ist Prof. Dr. Thomas Römer. Ich bin seit 20 Jahren Chefarzt am Evangelischen Klinikum Köln Weyertal und auch des Endometriose-Zentrums, das seit 2009 eines der ersten zertifizierten Zentren in Deutschland ist. Außerdem sind wir ein Ausbildungszentrum für endoskopische Operationen. 

Ist Ihnen das Thema der Endometriose auch persönlich besonders wichtig? Und wenn ja, warum?

Prof. Römer: Das Thema begleitet mich schon 30 Jahre meines Berufslebens und ich war bereits als Assistenzarzt an der Universitäts-Frauenklinik in Greifswald damit konfrontiert. Dort habe ich z.B. auch die Kinderwunschsprechstunde geleitet. Außerdem haben wir dort viele Medikamente entwickelt, z.B. Dienogest,  und so war ich schon früh in diese Thematik involviert. Das hat sich dann aus zwei Gründen fortgesetzt: Einerseits gilt mein Interesse der endoskopischen Chirurgie also der operativen Seite andererseits bin ich aber auch ausgebildeter gynäkologischer Endokrinologe, weshalb mich auch die hormonelle Seite der Endometriose interessiert. So kam dann beides zusammen. 

Finden Sie, dass die Endometriose ausreichend erforscht wird oder könnte da mehr passieren?

Prof. Römer: Da könnte mehr passieren. Es hängt oft auch von der finanziellen Unterstützung ab. Das Interesse in der Forschung ist in der Onkologie immer viel größer und bei der Endometriose passiert nicht so viel auch was neue Medikamente betrifft. Da ist das in den letzten Jahren relativ wenig passiert. Das Problem ist auch, dass immer noch nicht ganz klar ist, was die Ursache der Erkrankung ist und das macht die Sache ein bisschen schwierig. 

Was würden Sie sich denn für die Forschung der Endometriose wünschen? 

Prof. Römer: Das Finanzielle ist natürlich das Eine. Das Andere ist, dass man auch personelle Ressourcen hat, um solch eine Forschung betreiben zu können. Das ist noch ein großes Problem. Sehr viele fixieren sich immer sehr auf die Onkologie und solche “gutartigen Erkrankungen”, die oftmals aber einen höheren Leidensdruck für Patienten erzeugen, werden immer ein bisschen auf der Strecke bleiben. 

Das ist ein gutes Thema, das Sie ansprechen. Die Endometriose wird ja nicht wirklich als etwas betrachtet, was den Patientinnen schadet, eben weil sie als “gutartige Erkrankung” betrachtet wird. Jetzt gibt es aber auch Probleme, die Patientinnen z.B. bei Endometriose mit Darmbefall oder nach einer Operation dieser Art von Endometriose haben, wie z.B. die Gefahr auf einen Darmverschluss, der dann wiederum auch tödlich enden könnte. Wie stehen Sie dazu, dass die Krankheit so runtergespielt wird?

Prof. Römer: Das wird alles sehr häufig unterschätzt, weil es als “gutartig” angesehen wird, aber wie gesagt, Patientinnen, die Darm-Endometriose haben oder deren Blase befallen ist, haben oft einen höheren Leidensdruck als manche Krebs-Patientin, muss man sagen. 

„Sehr viele fixieren sich immer sehr auf die Onkologie und solche ‚gutartigen Erkrankungen‘, die oftmals aber einen höheren Leidensdruck für Patienten erzeugen, werden immer ein bisschen auf der Strecke bleiben.“

Prof. Dr. med. Thomas Römer

Forschen Sie auch selbst an der Endometriose?

Prof. Römer: Wir erforschen auch viel selbst. Ein Thema treibt mich schon seit Jahren um: das Thema der Aktivität der Endometriose, was in keiner Klassifikation zu finden ist. Hier arbeiten wir mit bestimmten Markern, mit denen man eine gewisse Prognose, wie schlimm die Erkrankung ist, geben kann. Es gibt z.B. Patientinnen, die haben wenig Endometriose, aber sehr starke Schmerzen das sind dann sehr aktive Endometriosen. Es gibt aber auch andere Patientinnen, die viel Endometriose, aber weniger Schmerzen haben. Das Thema beschäftigt mich sehr, weil hiervon auch abhängt, wie z.B. hormonelle Therapien anschlagen. Hier betreiben wir Grundlagenforschung. Des Weiteren sammeln wir viele Daten, die uns helfen, auch ohne Laparoskopie eine Endometriose zu diagnostizieren. Wir stellen gezielte Anamnese-Fragen und können darüber schon eine Diagnose stellen. Ich glaube, dass diese konservative Therapie in Zukunft noch einen größeren Stellenwert haben wird als die operative Therapie. 

Was sind in Ihren Augen die bisher wichtigsten Erkenntnisse, die über Endometriose gewonnen werden konnten?

Prof. Römer: Das Wichtigste ist sicherlich, dass es eine hormonell getriggerte Erkrankung ist und wir hier doch sehr gute Ansätze in der Therapie finden sowie die Erkenntnis, dass man auch aus einer konservativen Sicht behandeln muss. Wir haben da einen Paradigmenwechsel auch in den deutschen Leitlinien, die viele Jahre sehr operativ orientiert waren. Denn man kann auch nach einer klinischen Diagnose Endometriose gut behandeln, sodass die Patientin nicht immerzu operiert werden muss. Man muss ein Gesamtkonzept entwickeln, weil es eine chronische Erkrankung ist. Das muss man mit den Patientinnen klar kommunizieren, damit diese nicht denken, jetzt habe man einmal operiert und dann sei es gut das ist es leider nicht. 

Ernährung ist bei der Endometriose ja auch ein wichtiges Thema, womit man als Patientin viel beeinflussen kann.  Wie sehen Sie den Zusammenhang zwischen der Ernährung und der Endometriose?

Prof. Römer: Da gibt es ja viele wissenschaftlich basierte Daten. Natürlich können wir die Krankheit mit der Ernährung nicht verhindern, aber diese ganzen Bausteine drumherum sind sehr wichtig. Und für die Patientin ist aus psychologischer Sicht ganz wichtig, dass man ihr zeigt, dass sie auch selber etwas tun kann. Es gibt ja gute Daten, die zeigen, dass die richtige Ernährung als supportive Therapie geeignet ist. 

Was denken Sie, warum es bisher recht lange dauert, bis einer Frau die Diagnose Endometriose gestellt wird?

Prof. Römer: Das sind zwei Faktoren. Den einen bilden die Patientinnen selber, weil viele Frauen denken, dass Schmerzen bei der Regelblutung normal seien. Wenn ich Frauen frage, ob sie Schmerzen bei der Regelblutung haben und dann höre: “Ja, normal” und ich dann frage, an wie vielen Tagen sie Schmerzmittel einnehmen und höre dann, dass die Frauen an 3 bis 4 Tagen pro Monat Schmerzmittel nehmen und sie teilweise nicht arbeitsfähig sind, denkt man sich doch, dass die Natur sich das so nicht gedacht haben kann. Das ist für mich eine Grenze. Wenn Patientinnen regelmäßig während der Menstruation und auch außerhalb dieser so viele Schmerzmittel nehmen müssen, dann ist das immer ein Zeichen für Endometriose. Bei jungen Mädchen sagt die Mutter oft nur: “Ach, das hab ich auch gehabt, da musst du durch.”


Der zweite Faktor sind die Ärzte, die das nicht ernst nehmen. Das fängt häufig bei den Hausärzten an. Da wird dann auf alles andere geschaut. Es gibt aber nun mal nicht hunderte Erkrankungen, die zyklusabhängig sind. Eigentlich ist das schon immer richtungsweisend. Ich versuche auch meinen Studenten egal, welcher Fachrichtung – zu vermitteln bei zyklusabhängigen Beschwerden auch an Endometriose zu denken. Gerade in den deutschsprachigen Ländern ist die Diagnostik besonders verzögert. Da ist sicher das eine Problem, dass viele Kontrazeptiva verordnet werden, die dann teilweise die Symptomatik lindern. Wir wissen auch inzwischen, dass unter der Pille die Endometriose progredient sein kann. Und es ist bewiesen, dass Patientinnen, die wegen schwerer Regelschmerzen (Dysmenorrhoe) die Pille anwenden, später ein 16-fach höheres Risiko haben, eine tief-infiltrierende Endometriose zu entwickeln. 

„Wenn Patientinnen regelmäßig während der Menstruation und auch außerhalb dieser so viele Schmerzmittel nehmen müssen, dann ist das immer ein Zeichen für Endometriose.“

Prof. Dr. med. Thomas Römer

Denken Sie denn auch, dass es mehr Aufklärung unter Frauenärzten geben sollte? 

Prof. Römer: Ich bin immer sehr entsetzt darüber, wenn Frauenärzte eine der häufigsten Krankheiten ihres Fachgebietes nicht kennen und die Frauen nicht ernst nehmen. Vielleicht setzt da jetzt auch so ein Wechsel ein, weil die “alten Männer” in der Gynäkologie aussterben und doch mehr junge Frauen in der Praxis sind, die eher ein Augenmerk darauf haben auch aus persönlicher Sicht und die Dinge ernst nehmen. Das ist so ein bisschen meine Hoffnung, denn die Kenntnisse zur Endometriose sollten zum Standard eines jeden Arztes und erst recht eines jeden Gynäkologen gehören. Aber leider wird das doch verdrängt, weil es ja sehr aufwendig ist, Endometriose-Patientinnen zu betreuen. Da wird sowas vielleicht auch aus Bequemlichkeit lapidar abgetan oder noch schlimmer, es wird auf eine Psycho-Schiene geschoben. 

Es ist sehr gut, dass Sie das ansprechen, denn es ist eben doch auch besonders für junge Mädchen schwierig, einfach nicht ernst genommen zu werden. 

Prof. Römer: Da gibt es noch ein weiteres Thema für mich und das sind Influencer, die man immer sieht. Da gibt es viele Influencerinnen, denen die jungen Mädchen folgen, die großen Unsinn verbreiten, was diese Erkrankung betrifft. Das halte ich für eine große Gefahr in der Medizin. 

Sie haben die psychische Belastung angesprochen, die Frauen erleiden müssen. Denken Sie, dass es schwere Folgen für die Frau  haben kann, nicht gehört zu werden?

Prof. Römer: Auf jeden Fall! Wenn die Frauen sich nie ernst genommen fühlen, glauben Sie irgendwann selber,  dass es eine psychische Erkrankung ist und man glaubt es kaum, aber wenn dann eine Diagnose gestellt wird, sind die Frauen oft wirklich dankbar, weil sie einfach wissen, dass sie nicht auf dieser Psycho-Schiene sind. Sie sind dann froh, dass man etwas gefunden hat, für das man auch einen therapeutischen Ansatz findet. Ich glaube schon, dass das erhebliche Folgen haben kann, wenn Frauen immer wieder gesagt wird, dass sie sich nicht so anstellen sollen oder, dass das alles doch nicht so schlimm sei.

„Wenn die Frauen sich nie ernst genommen fühlen, glauben Sie irgendwann selber,  dass es eine psychische Erkrankung ist und man glaubt es kaum, aber wenn dann eine Diagnose gestellt wird, sind die Frauen oft wirklich dankbar, weil sie einfach wissen, dass sie nicht auf dieser Psycho-Schiene sind.“

Prof. Dr. med. Thomas Römer

Die Krankheit ist sehr individuell, was die Symptome angeht. Sie haben es eben schon mal angesprochen, dass Sie darauf auch einen besonderen Fokus legen, was z.B. die Schmerzen bei unterschiedlicher Ausprägung angeht. Wie gehen Sie mit dieser Individualität der Krankheit um?

Prof. Römer: Es gibt natürlich sehr viele Symptome und diese muss man auch ganz klar erfassen. Es gibt eben nicht die eine Endometriose, sondern auch unterschiedliche Lokalisationen. Es gibt die Patientin, die hat Harnwegsinfekte, die eigentlich keine sind, sondern sie hat Endometriose. Und das Entscheidende ist, dass man zwei Ziele verfolgt: Die Schmerzen zu lindern und die Einschränkungen der Fertilität. Das sind die beiden Dinge, um die wir uns kümmern müssen. Das ist für uns auch ein Leitsatz geworden: “Wir behandeln nicht die Endometriose, sondern wir behandeln die Patientin”. Denn die Patientin interessiert ja in erster Linie, wie ihre Lebensqualität ist und da gibt es unterschiedliche Konzepte. Es kann sein, dass man erst einmal hormonell therapiert. Das hängt auch vom Alter der Patientin ab oder von dem Kinderwunsch. Ich gebe Patientinnen auch immer den Rat, nicht zu lange mit dem Kinderwunsch zu warten. Man muss für jede Patientin ein Konzept entwickeln, wenn man die Diagnose hat. Dieses muss sich an den Beschwerden und an der Lebensplanung der Patientin orientieren. 

Manchmal liegt es natürlich auch nicht in der Planung einer Patientin, wann sie schwanger wird. Wenn es nicht den richtigen Partner gibt, kann die Patientin ja auch nicht planen, wann sie schwanger wird.

Prof. Römer: Das ist auch ein Problem, von dem ich häufig höre, dass der richtige Partner dann nicht da ist. Aber mit schwerer Endometriose nutzt mit 40 auch der richtige Partner nicht mehr so viel. Das sind ja nur Ratschläge, die man mit auf den Weg gibt, ohne die Frau unter Druck zu setzen. 

Sie haben die hormonelle Komponente der Endometriose eben schon angesprochen. Worauf kommt es Ihnen bei der Behandlung besonders an? Würden Sie immer eine Kombination aus allem wählen oder alles sehr individuell betrachten? 

Prof. Römer: Das muss man sehr individuell betrachten. Wir haben ja ein Medikament, das wir hier in Deutschland entwickelt haben und womit wir die meiste Erfahrung gemacht haben. Wir haben Patientinnen, die wir seit über zehn Jahren mit dem Diegonest behandeln. Das funktioniert nicht immer, aber es ist schon das Medikament Nr. 1. Es kommt auch darauf an, wie hoch der Leidensdruck der Patientin ist und wie das Medikament bei ihr wirkt. Das muss mit den Nebenwirkungen abgewogen werden. Es ist ja auch ein Unterschied, ob die Patientin ein bisschen Endometriose und dann Nebenwirkungen durch das Medikament erfährt. Dann führt sie die Therapie gegebenenfalls nicht fort. Wenn die Patientin aber z. B., eine Darmresektion vermeiden möchte, dann erträgt sie vielleicht auch lieber die Nebenwirkungen. Es gibt für fast alle Patientinnen eine hormonelle Lösung. Da muss man manchmal etwas über den Tellerrand schauen. 

Sehen Sie wegen der hormonellen Behandlung auch eine Schwierigkeit, wenn andere Erkrankungen, wie Schilddrüsenerkrankungen bestehen und dafür auch Hormone eingenommen werden?

Prof. Römer: Da gibt es mit dem Gestagen wenig Interaktion. Das ist meistens, wenn sie Östrogene mit dabei haben, aber diese wollen wir mit der Endometriose ja eigentlich sowieso nicht verwenden. Das geht leider nicht immer. Der Vorteil der Gestagen-Therapie im Gegensatz zur Therapie mit der Pille ist, dass wir viel weniger Risiken haben, z.B.  ein niedrigeres Thromboserisiko. Man muss den Patientinnen gut erklären, dass so eine Gelbkörper-Hormon-Therapie viel weniger Risiken hat, als beispielsweise mit einer Kombi-Pille und deshalb kann man dieses auch in vielen Risikosituationen ansetzen. 

„Es gibt für fast alle Patientinnen eine hormonelle Lösung. Da muss man manchmal etwas über den Tellerrand schauen.“

Prof. Dr. med. Thomas Römer

Welche Angebote haben Sie in der Klinik im Weyertal im Zusammenhang mit der Endometriose? 

Prof. Römer: Wir haben ein großes Netzwerk und viele Kooperationspartner. Wir sind sozusagen ein Zentrum der höchsten Stufe. Deshalb gibt es da Kooperationspartner, die bei wir bei interdisziplinären Operationen haben, sowohl im urologischen Bereich als auch chirurgischen Bereich bereitstehen. Wir haben viele zertifizierte Praxen als Partner in unserem Netzwerk, die von uns regelmäßig weitergebildet und alle 3 Jahre re-zertifiziert werden, sodass wir den Patientinnen empfehlen können, in diese Praxen zu gehen, weil dort ein Interesse an Endometriose besteht. Ich würde mir wünschen, der Kreis wäre noch größer, aber es ist leider nicht so einfach auch niedergelassene Kollegen zu motivieren, sich für diese Erkrankung zertifizieren zu lassen. Dann gibt es noch die Ernährungsberatung und Selbsthilfegruppen. Wir planen in Zukunft auch noch weitere alternative Angebote. 

Wann und warum sollten sich Frauen mit Endometriose in einem Endometriose-Zentrum behandeln lassen?

Prof. Römer: Ganz einfach, weil in einem Endometriose-Zentrum die Expertise gegeben ist und eine qualitätsgeprüfte Struktur vorliegt. Hier weiß jeder, was Endometriose ist und durch die Vielzahl an Operationen gibt es ausreichend erfahrene Kollegen und spezielle Operateure. Auch in der Endometriose-Sprechstunde bekommt man immer eine fundierte Beratung. 

Denken Sie, dass es eines Tages eine Heilung der Endometriose geben könnte?

Prof. Römer: Da das seit hundert Jahren nicht gelungen ist, bin ich mir sicher, dass ich das nicht mehr erleben werde. Wahrscheinlich wird es nie eine 100-prozentige Lösung geben. Es werden derzeit neue Medikamente geprüft, die nicht hormonell sind. Es wäre ja schön, wenn es z.B. ein Medikament gäbe, das die Patientin nehmen kann und zeitgleich schwanger werden könnte. Solche Dinge wird es sicher in den nächsten 10 bis 20 Jahren geben und dann sind wir an einer Heilung schon nah dran. 

Endometriosezentren in der Übersicht

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