Diagnose Endometriose – Symptome und Untersuchung

Schmerzen vor oder während der Menstruation können viele Ursachen haben, eine der häufigsten davon ist Endometriose. Diese gutartige, aber chronische Erkrankung ist trotz ihrer Häufigkeit relativ unbekannt. Schätzungen zufolge sind etwa 10 bis 15 Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter von Endometriose betroffen, somit betrifft die Diagnose Endometriose ca. 2 Millionen Frauen allein in Deutschland.

Mehr als drei Viertel der chronischen Schmerzen im Unterbauch sind auf diese gutartige Wucherung zurückzuführen. Oft bedeutet dies eine starke Beeinträchtigung der Lebensqualität für die betroffenen Frauen. Auch wird bei etwa der Hälfte aller Frauen mit einem unerfüllten Kinderwunsch Endometriose diagnostiziert.

Immer noch gelten Beschwerden und Schmerzen innerhalb des weiblichen Zyklus als normal. Umso wichtiger sind eine umfassende Aufklärung und verbesserte Diagnosemöglichkeiten.

Was ist Endometriose?

Bei der Endometriose wächst Gewebe, welches der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, außerhalb der Gebärmutter und verursacht Beschwerden.

Die Zellen
dieser Gewebe verhalten sich wie die Gebärmutterschleimhaut im Inneren der
Gebärmutter. Sie wachsen also mit dem monatlichen Zyklus und bluten während der
Periode.

Dadurch können Entzündungen, Zysten und Verwachsungen an der befallenen Stelle oder dem befallenen Organ auftreten, die mitunter sehr schmerzhaft sind. Endometriose kann auch zu einer verminderten Fruchtbarkeit oder sogar Unfruchtbarkeit führen.

Wo entsteht Endometriose?

Typischerweise kommt Endometriose am Bauchfell (Peritoneum) im kleinen Becken, Douglas Raum und der äußeren Gebärmutterwand vor. Doch auch an den Eierstöcken, im Eileiter, am Muttermund und in der Scheide sind häufig Endometrioseherde zu finden.

Die Endometriose breitet sich auch im Bauchraum aus und kann überall am Bauchfell, in der Nähe der Harnleiter an den Beckenwänden, am Darm oder an der Blase vorkommen.

Dabei kann die Endometriose oberflächliche Herde bilden oder tief infiltrierend (also ins Gewebe eindringend) wachsen und so zu Beschwerden führen.

Relevante Sonderformen der Endometriose sind die Adenomyose (Endometriose in der Gebärmutterwand), Schokoladenzysten (Endometriosezyste im Ovar mit Einblutung) und Endometriose in Kaiserschnittnarben.

Extrem selten sind Endometrioseherde außerhalb des Bauchraums – beispielsweise in der Lunge oder im Gehirn.

Wann tritt Endometriose auf?

Endometriose tritt im gebärfähigen Alter auf, das heißt im normalerweise im Alter zwischen 13 und 49. In Einzelfällen kann es auch zu Endometriose vor der ersten Periode oder nach den Wechseljahren kommen.

Welche Ursachen hat Endometriose

Die genauen Ursachen für das Vorkommen von Endometriose sind bis heute noch nicht vollständig geklärt. Verschiedene Theorien besagen, dass es sich bei Endometrioseherden entweder tatsächlich um Gebärmutterschleimhautzellen handelt, die über die Eileiter in den Bauchraum abfließen oder sich andere Zellen, wie etwa Stammzellen zu gebärmutterschleimhautähnlichen Zellen umgewandelt haben. Auch immunologische Hintergründe sind möglich.

Die moderne
Medizin geht jedoch davon aus, dass mehrere Faktoren für das Entstehen
verantwortlich sind.

Forschungen
haben zudem festgestellt, dass diese gutartigen Wucherungen der
Gebärmutterschleimhaut familiär gehäuft auftreten. Es gibt aber keine Hinweise,
dass diese auch direkt vererbt werden können.

Mögliche Symptome

Endometriose kann, muss aber keine Beschwerden auslösen. Als typische Symptome gelten jedoch Schmerzen unterschiedlicher Stärke, häufig chronisch, sowie unerfüllter Kinderwunsch. Schmerzen können auch ausstrahlen. Betroffene Frauen berichten meist kurz vor und mit Einsetzen der Blutung von unterschiedlich starken Schmerzen. In einigen Fällen kommt es auch beim Geschlechtsverkehr zu Schmerzen oder zu periodenunabhängigen Schmerzen.

Die unterschiedlichen und oft auch gesellschaftlich verharmlosten („einfach nur Regelschmerz“) Symptome führen leider zu einer stark verlängerten Diagnosezeit von mehreren Jahren.

Zu den häufigsten Symptomen einer Endometriose zählen:

Viele dieser Symptome lassen nicht direkt auf Endometriose schließen und auch nicht jedes Symptom tritt bei jeder betroffenen Frau auf. Daher ist die Diagnosestellung erschwert und die Endometriose bleibt ohne weiterführende Untersuchungen in der Regel unerkannt.

Auch die
Stärke der Beschwerden hängt nicht unbedingt mit der Größe und der Ausweitung
der Endometriose zusammen. So können auch kleine Endometrioseherde starke
Beschwerden hervorrufen, wohingegen eine stark ausgeprägte Endometriose
mitunter gar keine Symptome zeigt.

Im Laufe der
Zeit können die Wucherungen an Größe zunehmen, in Gewebe wie den Darm
einwachsen und auch die Bildung von Zysten ist möglich.

Die verschiedenen Ausprägungen der Endometriose

Die
Ausprägung der Endometriose wurde zur einfacheren Beurteilung in vier Stadien (rASRM
Klassifikation) unterteilt, wodurch die Größe und Ausdehnung klassifiziert
werden kann.

Stadium 1
– minimale Endometriose
Die einzelnen Herde
haben eine Größe von maximal 5 mm.

Stadium 2
– leichte Endometriose
Wucherungen im
Bereich der Eierstöcke und der Eileiter mit einer Größe von mehr als 5 mm,
häufig auch Blutungen.

Stadium 3
– mäßige Endometriose
Endometrioseherde
auch im kleinen Becken, häufig auch Zysten und Einblutungen.

Stadium 4
– schwere Endometriose
Gewebeteile und
Wucherungen bei Darm, Blase aber auch im Bereich der Leber oder Lunge möglich.
Zusätzlich monatliche Blutungen.

Diese
Einteilung spiegelt jedoch die Beschwerden der betroffenen Frauen nicht wider,
denn die Symptome können auch bei ähnlich ausgeprägter Endometriose sehr
unterschiedlich sein.

Wie wird Endometriose diagnostiziert

Die Beschwerden der Patientinnen sind sehr unterschiedlich in der Art und auch in der Ausprägung. Daher kann nicht immer gleich auf Endometriose geschlossen werden. Die Diagnose Endometriose wird, auch aufgrund von Unwissenheit, oft erst sehr spät gestellt.

Üblicherweise wird nach einer ausführlichen Anamnese eine Spekulum- und Tastuntersuchung durchgeführt. Anschließend kann eine vaginale Ultraschalluntersuchung weitere Rückschlüsse zulassen. Erhärtet sich der Verdacht einer Endometriose, folgt in der Regel eine Laparoskopie. Bei dieser Bauchspiegelung können Endometrioseherde erkannt und gegebenenfalls einzelne kleinere Gewebestücke entfernt werden.

In manchen Fällen kann auch ein MRT hilfreich sein. Vor allem wenn es um Lokalisationen außerhalb des Bauchraumes (bspw. an Nerven, in der Lunge oder im Gehirn) geht. Ein MRT bei Verdacht auf Endometriose sollte während der Periode durchgeführt werden.

Vor allem bei oberflächlicher Endometriose kann die Untersuchung per Tastuntersuchung und Ultraschall ohne Ergebnis bleiben. Eine solche Endometriose, welche häufig auftritt, kann also nur durch die Anamnese und Symptome und durch eine Operation bestätigt werden.

Ablauf
der Diagnosestellung:

Anamnese

Die Anamnese
nimmt einen wichtigen Teil der Diagnosestellung ein. In einem ausführlichen
Gespräch zwischen Arzt und Patientin werden sämtliche Symptome und Beschwerden
festgehalten. Hierzu zählen Schmerzen, Probleme beim Geschlechtsverkehr,
unerfüllter Kinderwunsch und Unregelmäßigkeiten oder Auffälligkeiten während
der Menstruation. Auch die Schmerzintensität und die Schwere der Beeinträchtigung
der Lebensqualität sind wichtige Indikatoren, denn oft haben die Patientinnen
bereits eine lange Krankengeschichte hinter sich.

Spekulum- und Tastuntersuchung

Die vaginale
Untersuchung dient zur Feststellung von Veränderungen am Gewebe,
Narbenbildungen und zur Abklärung von Blutungen. Der Arzt kann mithilfe des
Spekulums die Scheidenwände und den Muttermund genau betrachten und eventuelle
Auffälligkeiten erkennen.

Während der
Untersuchung wird ein Abstrich vom Gebärmutterhals und vom Muttermund genommen,
der im Labor auf Veränderungen untersucht wird.

Eine der wichtigsten Bestandteile der Diagnostik zur Diagnose von tief infiltrierender Endometriose ist die rektovaginale Tastuntersuchung. Hierbei wird mit jeweils einem Finger in Scheide und Rektum nach Endometriosherden im kleinen Becken getastet.

Ultraschall

Die Ultraschalluntersuchung kann als weiterführende Diagnosemöglichkeit eingesetzt werden. Je nach Lokalisation können durch vaginalen Ultraschall oder normalen Bauchultraschall größere Endometrioseherde oder Wucherungen erkannt werden. Sind Veränderungen am Ultraschallbild ersichtlich, werden meist weitergehende Untersuchungen veranlasst.

Tatsächlich sind aber eher tief infiltrierende, große Endometrioseherde, Endometriosezysten oder ausgedehnte Adenomyose im Ultraschall sichtbar.

Oberflächliche Endometrioseherde auf dem Bauchfell können im Ultraschall nicht gesehen werden. Diese können aber auch zu starken Schmerzen führen.

Bauchspiegelung (Laparoskopie)

Die Diagnose Endometriose kann mit Sicherheit nur über eine Bauchspiegelung gestellt werden. Bei diesem chirurgischen Eingriff wird ein Endoskop durch einen kleinen Schnitt in der Bauchdecke eingeführt, um die gutartigen Wucherungen lokalisieren zu können. Im Zuge dieser Untersuchung wird eine Gewebeprobe entnommen, die im Labor untersucht wird. Erst durch die labortechnische Auswertung und Nachweis von Gebärmutterschleimhautzellen kann die Endometriose endgültig bestätigt werden.

Weitere Möglichkeiten zur Diagnosefindung

Zusätzliche Diagnosemöglichkeiten
können Aufschluss über das Ausmaß und die betroffenen Organe geben oder
ausschließen. Hierzu zählen u.a.

Schwierigkeiten bei der Diagnosestellung

Da die
Beschwerden der betroffenen Frauen derart unterschiedlich sind, entdeckt man
Endometriose leider häufig erst recht spät. Im Durchschnitt dauert die
endgültige Diagnosestellung bis zu 10 Jahre.

In der Regel werden erst bei länger anhaltenden oder besonders stark ausgeprägten Beschwerden sowie unerfülltem Kinderwunsch Untersuchungen zur Feststellung der Diagnose Endometriose vorgenommen.

Oft ist eine
Diagnosestellung durch eine gynäkologische Untersuchung und die Bildgebung
mittels Ultraschall nicht eindeutig möglich. Daher ist bei anhaltenden
Beschwerden eine Bauchspiegelung meist nicht zu vermeiden.

Behandlungsmöglichkeiten

Ob und in welchem Ausmaß die Endometriose behandelt werden muss, richtet sich nach den Beschwerden und den damit einhergehenden Einschränkungen der betroffenen Frau.

Ist die Frau durch die Endometriose nicht beeinträchtigt und ist auch die Familienplanung bereits abgeschlossen, kann von einer Therapie abgesehen werden. Das ist jedoch leider selten der Fall. Ist die Endometriose jedoch der Grund für einen unerfüllten Kinderwunsch oder hat die Patientin Schmerzen, gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Behandlung. Die Auswahl der richtigen Therapie ergibt sich aus der individuellen Situation der einzelnen und beinhaltet meist mehrere Komponenten. [1-5]

Therapieoptionen sind:

Im Rahmen der Ersttherapie bei symptomatischen Patientinnen besteht meist eine Indikation zur operativen Entfernung per Bauchspiegelung.

Eine weitere Möglichkeit als Alternative oder postoperativ zur Vorbeugung von Rezidiven ist eine Hormontherapie, in der Regel mit Gestagenen.

Ein operativer Eingriff ist jedoch keine Garantie für eine lebenslange Beschwerdefreiheit. Bei etwa 40– 50% der Patientinnen entstehen innerhalb von fünf Jahre nach der Operation erneut Endometrioseherde. [5]

Referenzen:

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Multimodale Schmerztherapie bei Endometriose

Multimodale Schmerztherapie ist ein wichtiger Bestandteil der Endometriosetherapie

Multimodale Schmerztherapie bei Endometriose spielt leider noch eine untergeordnete Rolle. Aufgrund von später Diagnose oder von Rezidiven habe Frauen mit Endometriose ein hohes Risiko chronische Schmerzen zu entwickeln. Typisch ist, dass dann die Schmerzen auch unabhängig von der Endometriose weiter bestehen. Eine Operation ist also dann zu Schmerztherapie oft nicht ausreichend und sollte durch multimodale Schmerztherapie ergänzt werden.

Die multimodale Schmerztherapie besteht aus verschiedenen Behandlungsansätzen und bringt die medizinische, die ernährungsphysiologische, die psychologische und die physiotherapeutische Praxis zusammen.

Man nutzt also den Effekt, den Bewegung, die Psyche, die Ernährung und andere Aspekte auf den Schmerz haben können.

Besonders bei chronischen und schwer zu behandelnden Beschwerden ist es oft sinnvoll dieses umfassende Behandlungsprogramm als Intensivtherapie durchzuführen.

Die multimodale Therapie setzt sich dabei aus einer Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten zusammen, die auf die jeweilige Erkrankung abgestimmt wird.

Warum ist eine multimodale Schmerztherapie wichtig?

Frauen, die an Endometriose leiden haben meist bereits einen langen Leidensweg hinter sich. Viel zu oft dauert es mehrere Jahre, bis der Grund für die Beschwerden erkannt und die Diagnose gestellt wird. Somit vergehen Jahre ohne oder mit limitierter Therapie.

Daher sind bereits bei Diagnosestellung viele Schmerzen chronisch. Und auch, wenn eine Diagnose früh gestellt wird ist die Rückfallrate enorm. Daher sollte in jedem Stadium die Prävention von chronischen Schmerzen ein vorrangiges Behandlungsziel von Ärzten, aber vor allem auch von den betroffenen Frauen sein!

Zudem entwickeln manche betroffenen Frauen auch psychosomatische Symptome und sind aufgrund der eingeschränkten Lebensqualität anfälliger für Depressionen. Wenn aufgrund von Schmerzen soziale Events und sogar der Geschlechtsverkehr nicht mehr möglich ist, leidet auch die Partnerschaft darunter.

Ein Team gegen die Schmerzen – multimodale Schmerztherapie involviert viele Disziplinen!

In vielen Fällen ist eine medikamentöse oder operative Therapie alleine also nicht ausreichend, um die Beschwerden der Patientinnen zu lindern. Hier setzt die multimodale Schmerztherapie bei Endometriose ein. Um die Patientinnen bestmöglich zu behandeln und Schmerzen nachhaltig zu lindern, muss ein individuelles Behandlungskonzept erstellt werden.

Ziel der multimodalen Schmerztherapie ist nicht nur die Schmerzlinderung, sondern auch, dass die Patientinnen lernen wie sie Einfluss darauf nehmen und ihre Selbstwirksamkeit erhöhen können. Dabei ist es wichtig, dass viel Maßnahmen langfristig eingesetzt werden sollten.

Eine multimodale Schmerztherapie bei Endometriose erstreckt sich in der Regel über mehrere Wochen und kann sowohl ambulant als auch stationär in speziellen Schmerztherapiezentren erfolgen. Anschließend sollten viele Verhaltensänderungen auch in den Alltag eingebunden werden, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Bestätigte Wirksamkeit in anderen Bereichen chronischer Schmerzen

Chronische Schmerzen aufgrund von Endometriose treten oft über lange Jahre auf und können langfristig zu psychischen Leiden und weiterführenden Erkrankungen führen. Die Lebensqualität der betroffenen Frauen wird derart negativ beeinflusst, dass in manchen Fällen sogar die Teilnahme am normalen sozialen Leben ohne Einschränkungen nicht mehr möglich ist.

Daher sind neben der medizinischen Behandlung von Endometriose auch physio- und psychotherapeutische Maßnahmen zu setzen.

Welche Bereiche deckt die multimodale Schmerztherapie ab?

chronische Schmerzen

Chronische Schmerzen verstehen

Die umfassende Schulung und Information der Patientinnen über die Hintergründe des Schmerzes sind ein wichtiger Bestandteil der multimodalen Schmerztherapie. Wenn die Betroffenen verstehen, was genau zu den Schmerzen führt, sind sie eher in der Lage den Beschwerden selbst entgegenzuwirken. Wichtig ist auch zu verstehen, dass es physiologische Erklärungen dafür gibt und eine multimodale Schmerztherapie nie davon ausgeht, dass Schmerzen „nur eingebildet sind“.

Mehr Informationen zu chronischen Schmerzen gibt es auch hier.

Die Krankheit verstehen

Endometriose ist eine facettenreiche Erkrankung. Die Krankheit zu verstehen und den Einfluss auf das eigene Leben einordnen zu können hilft bei der Akzeptanz und Lösungsorientierung und führt somit zu besseren Therapieergebnissen.

Fundierte Informationen gibt es auf informativen Webseiten, in guten Büchern und auch in unserer Endometriose Wissensdatenbank.

Psychologische Therapie

Das psychologische Wohlbefinden kann unter den Auswirkungen von Endometriose stark leiden, daher können auch psychologische Ansätze in der modularen Therapie hilfreich sein. Achtsamkeitsmeditation etwa, hat einen großen Einfluss auf das psychische Befinden.


Osteopathie

Physiotherapie

Physiotherapie kann nicht nur endometriosebedingte Schmerzen lindern, sondern auch bei Organsenkungen oder Blasenschwäche helfen.


Meditation

Achtsamkeitsübungen und Meditation wirken tiefenentspannend und fördern gleichzeitig die Konzentration. Akute und auch chronische Schmerzen können auf diese Weise erfolgreich gelindert werden. Auch autogenes Training und Hypnose können in der Schmerztherapie hilfreich sein.


Medikation

Die klassische Behandlungsmethode von Schmerzen ist die medikamentöse Schmerztherapie. Alleinige Gabe von Medikamenten ist bei chronischen Schmerzen jedoch selten erfolgreich. Der richtige Einsatz von Schmerzmitteln kann aber besonders in der Anfangsphase gemeinsam mit der multimodalen Schmerztherapie zur Schmerzlinderung beitragen. Dies ist vor allem bei akuten Beschwerden, etwa nach Operationen sinnvoll, um chronische Schmerzen zu vermeiden.

Akupunktur

Akupunktur als Teil der traditionellen chinesischen Medizin wird immer häufiger bei der Behandlung von chronischen Schmerzen eingebunden. Auch für Endometriose-Betroffene kann es eine hilfreiche Ergänzung sein.

Durch gezielte Nadelstiche an bestimmten Akupunkturpunkten soll eine Reduzierung der Schmerzen in ihrer Intensität und Dauer erreicht werden.

Bewegungstherapie

Endometrioseschmerzen strahlen oft auch auf andere Bereiche des Körpers aus. Dadurch verursachte Fehlhaltungen belasten oft Wirbelsäule, Gelenken und Beinen. Hier kann die Bewegungstherapie eine positive Wirkung haben. Sport hat zudem einen günstigen Einfluss auf die Psyche. Er macht glücklich und somit widerstandsfähiger gegenüber Problemen. Auch Depressionen kann mit Bewegung entgegengewirkt werden.

Muskelaufbau

Gezielter Muskelaufbau ist bei chronischen Schmerzen ebenso wichtig wie Bewegung. Da bei Endometriose oftmals eine Schonhaltung eingenommen wird, ist es notwendig vor allem die Muskeln am Rücken zu stärken.

Osteopathie

Osteopathie

In der Osteopathie versucht man Blockaden im Körper zu lösen und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Durch manuelles Einwirken können Funktionsstörungen und in Folge auch Schmerzen behandelt werden.

Es gibt auch bereits erste Studien, die die Wirksamkeit bei Endometriose-Beschwerden belegen.


Massage

Massagen haben sich bei chronischen Schmerzen ebenfalls als wirksam erwiesen. Sie entspannen die Muskulatur  und verschaffen auf diese Weise Linderung.

Ernährung

Die Ernährung kann ebenso positive als auch negative Auswirkungen auf Schmerzen haben. So konnte eine Studie zur Verbindung zwischen der Ernährung und Endometriose einen Zusammenhang zwischen der Aufnahme von bestimmten Lebensmitteln und dem Risiko von Endometriose nachweisen.


Neurosakrale Modulation

Sakrale Neuromodulation ist bereits bei einigen chronischen (Schmerz-)erkrankungen eine etablierte Therapie. Bei der Endometriose haben erste Pilotstudien vielversprechende Ergebnisse gezeigt.
Per implantierter Sonden wird mit schwachen elektronischen Impulsen die Schmerzwahrnehmung beeinflusst. Diese Methode wird gerade untersucht und wird auch aufgrund der Invasivität aktuell nur bei ansonsten schwierig therapierbaren Schmerzen eingesetzt.

Dokumentation/Schmerztagebuch

Wichtig ist auch, den Überblick zu behalten. Wer bewusst die Symptome und Maßnahmen dokumentiert merkt schneller was geholfen hat und bindet es daher auch öfter in den Alltag ein. Dabei kann es ein Papiertagebuch sein, eine Exceltabelle oder unsere App mit übersichtlichen Auswertungen.

Individuelle Therapien

Wärmflasche, Übungen, Yoga, Kreative Therapie – Ziel ist auch herauszufinden was bei den individuellen Schmerzen Abhilfe schafft. Das für sich selber herauszufinden kann vielleicht nicht die Endometriose heilen, aber mit Sicherheit das Leben damit langfristig deutlich angenehmer machen.

Kostenübernahme der multimodalen Therapie

Sowohl gesetzliche als auch private Krankenkassen übernehmen die Kosten für die multimodale Schmerztherapie bei Endometriose zum Zwecke der Wiederherstellung und des Erhalts der Gesundheit. Dies gilt für die Therapie in zertifizierten Schmerzzentren. Einzelne Aspekte der Therapie (bspw. Akupunktur) außerhalb der Schmerzzentren werden von den Krankenkassen unterschiedlich bewertet und nicht von allen übernommen. Es lohnt sich das persönliche Gespräch mit der eigenen Kasse zu suchen!

Die multimodale Schmerztherapie als ganzheitliches Konzept ist mittlerweile international anerkannt und es gibt im deutschsprachigen Raum bereits zahlreiche Einrichtungen, die diese Leistung anbieten.

Deutschland:

Liste mit allen schmerzmedizinischen Einrichtungen sowie durch Certkom zertifizierte Einrichtungen in Deutschland.

Österreich:

Zentrum für Interdisziplinäre Schmerztherapie Klinikum Klagenfurt

Endometriosezentrum Goldenes Kreuz, Wien

Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Wien

Schweiz:

Eine Liste mit Schweizer Spezialisten für chronische Schmerzen, die auch multimodale Schmerztherapien durchführen findest du hier.

Kurmöglichkeiten Anschlussheilbehandlung

Im Anschluss an eine Operation mit Endometriosenachweis können Folgebehandlungen im Rahmen einer Kur wesentlich zum Therapieerfolg beitragen und werden von den Krankenkassen/Rentenversicherungen übernommen. Bei der Organisation hilft der Sozialdienst der Krankenhäuser. Spezialisierte Therapiezentren bieten Anschussheilbehandlungen für Endometriosepatientinnen mit intensiver multimodaler Therapie an. Dabei können die erarbeiteten Ansätze weiter ausgebaut und folglich eigenverantwortlich von den Patientinnen umgesetzt werden.

Wichtig! Anschlussheilbehandlungen müssen im Anschluss an einen operativen Eingriff durchgeführt werden, damit sie von der Versicherung übernommen werden.
Verstreichen mehr als zwei Wochen zwischen Entlassung und Antritt der Kur ist die Kostenübernahme nicht mehr möglich!

Deutschland:

Rehabilitationsklinik Eisenmoorbad Bad Schmiedeberg Kur GmbH, 06905 Bad Schmiedeberg

ASKLEPIOS Klinik Am Kurpark in Bad Schwartau, 23611 Bad Schwartau

AMEOS Reha Klinikum Ratzeburg, 23909 Ratzeburg

MEDIAN Rehazentrum Schlangenbad, 65388 Schlangenbad

Städtische Rehkliniken Bad Waldsee, 88339 Bad Waldsee

Österreich:

Mögliche Anschlussheilbehandlungen nach einer multimodalen Schmerztherapie sind mit dem zuständigen Sozialversicherungsträger abzusprechen.

Schweiz:

Auch hier sind Anfragen direkt an die zuständige Krankenkasse zu stellen.

Referenzen

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Welche Erfahrungen konntest du mit der Multimodalen Schmerztherapie machen?

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Hormonelle Therapie bei Endometriose

Hormonelle Therapie bei Endometriose

Endometriose wird durch gebärmutterschleimhautartige Zellen, die außerhalb der Gebärmutter wachsen, ausgelöst. Diese Zellen sind wie die Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) durch die weiblichen Geschlechtshormone (Östrogene und Progesterone/Gestagene) beeinflussbar, aber nicht heilbar!

Die richtige Therapie bei Endometriose sollte immer individuell festgelegt und wird zumeist eine Kombination aus verschiedenen Therapieoptionen (siehe Übersicht) beinhalten.

Medikamentöse Therapien, die den Hormonhaushalt beeinflussen, werden daher in der Regel zusätzlich zur Operation als anschließender Schutz vor Rezidiven, aber auch zur Symptomkontrolle und in manchen Fällen als Alternative zu einer (erneuten) Operation  eingesetzt. Die Hormonelle Therapie bei Endometriose verringert den Östrogenspiegel und erhöht den Progesteronspiegel auf verschiedene Arten und Weisen. Der richtige Weg ist von den individuellen Beschwerden, dem Risikoprofil aber auch von der Lebensplanung abhängig.

Die drei wichtigsten Therapieoptionen sind:


1. Gestagentherapie


Gestagene

Das Gestagen Dienogest ist die am häufigsten eingesetzte hormonelle Therapie bei Endometriose.

Gestagen (=Progesteron, Gelbkörperhormon) ist ein weibliches Geschlechtshormon. Es gibt viele verschiedene synthetisch hergestellte Gestagene, die vor allem aus Pillenpräparaten bekannt sind.

Eine Therapie mit Gestagenen, führt bei den Betroffenen zu einer Schmerzreduktion und generellen Symptomverbesserung.

Für das Gestagen Dienogest  konnte in vielen großen Studien eine Verbesserung der Endometriose-Beschwerden nachgewiesen werden. Ebenso konnte eine Reduktion der Endometrioseherde und eine Hemmung der Neubildung von Nerven in den Regionen gezeigt werden. Dienogest wirkt also auch direkt an der Ursache des Schmerzes. [2]

Dienogest ist das einzige offiziell zugelassene Gestagen zur Endometriosetherapie. Hierbei wird es in der Regel im Langzyklus verabreicht. [2]

Hormonspirale – Intrauterin Pessar

Die Hormonspirale als hormonelle Therapie bei Endometriose bietet sich insbesondere bei Frauen mit Endometriose in der Gebärmutterwand (Adenomyose) an, da die Hormone hier direkt lokal wirken können.

Mehr zu Dienogest bei Endometriose lesen …


2. Einphasige Kombinationspräparate


Die Pille

Kombinationspillen enthalten Östrogen und Gestagen.

Kombinationspillen sind unter Frauen sehr weit verbreitet. Sie werden im Volksmund auch einfach als „die Pille“ bezeichnet. Sie bestehen aus einer Kombination von den zwei Hormonen Östrogen und Gestagen. Einphasig bedeutet, dass alle Pillen der Packung die gleiche Hormonkombination beinhalten – es sind also alle Pillen, die im Monat eingenommen werden, gleich.

Kombinationspillen mit Östrogenen und Gestagenen und die Spirale mit Hormonfreisetzung haben besonders im Langzyklus eine mildernde Wirkung auf die Symptome. Sie sind in Deutschland zur Endometriosetherapie allerdings nicht offiziell zugelassen. Sie können aber nach Aufklärung des Arztes eingesetzt werden. Dies wird als „off-label-use“ bezeichnet.

Für verschiedene in Kombipillen enthaltene Gestagene ist eine Wirkung gegen Endometriosebeschwerden nachgewiesen worden, vor allem im Langzyklus. Am besten untersucht und dafür zugelassen ist wie bereits ausgeführt Dienogest. Kombipräparate mit Dienogest sind ebenfalls geeignet und führen bei Einnahme im  Langzyklus durch Ausbleiben der Periode zu einer Schmerzlinderung. Bei allen anderen Gestagenen gibt es unterschiedliche Stärken der Wirkung bei Endometriosebeschwerden. [1,2,4]


3. GnRH Analoga


Spritze

GnRH Analoga werden per Injektion verabreicht.

Durch GnRH Analoga wird über die Hormonachsen des Gehirns die Östrogenproduktion vermindert und damit das Wachstum der Endometriose verlangsamt.

GnRH Analoga werden immer seltener in der Endometriosetherapie eingesetzt. Da GnRH Analoga zu einer sehr starken Östrogenspiegel-Senkung führen, die mit den Wechseljahren vergleichbar ist, haben sie stärkere Nebenwirkungen und können in der Regel nur über 6 Monate eingesetzt werden. Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen und Knochenstörungen führen dazu, dass immer zusätzlich auch geringe Dosen Östrogen eingenommen werden müssen, um die Nebenwirkungen zu behandeln (Add-back Therapie).

Aufgrund dieser Nebenwirkungen und den neuen Gestagen Therapien rückt die GnRH Analoga Therapie in den Hintergrund und wird nur noch selten eingesetzt.


Weitere Hinweise zur hormonellen Therapie


Hormone beeinflussen die Endometriosezellen und Herde. Vereinfacht kann man sagen, dass Östrogen die Endometriose fördert, Gestagene sie hemmen. Hormone stellen dabei einen guten Therapieansatz dar.

Dabei ist auch der Zeitpunkt und die Länge der Einnahme relevant. Auch das Nebenwirkungsprofil sollte vor der Einnahme mit dem Arzt durchgesprochen werden.

Aufgrund von Nebenwirkungsprofilen und Lebenssituation sollte die Entscheidung immer individuell erfolgen. Eine Krankenkassenübernahme kann in manchen Fällen beantragt werden.


Gestagene und Kombinationspillen – Therapie im Langzyklus


Langzyklus

Insbesondere im Langzyklus konnten Verbesserungen durch Gestagentherapie oder auch Kombipräparate (mit Kombinationen aus Östrogen und Gestagen) erreicht werden. Das heißt die Einnahme erfolgt über mehrere Monate mit Pillenpausen alle 3 bis 12 Monate. Durch Ausbleiben der Blutung sollen sowohl neue Herde als auch die Schmerzen vermieden werden.

Bei schmerzhaften Perioden wird die Einnahme im Langzyklus (also ohne Pause) in der Leitlinie zur hormonellen Empfängnisverhütung empfohlen.
Es gibt keine Hinweise auf erhöhte Risiken durch den Langzyklus einer hormonellen Verhütung im Vergleich zur normalen Einnahme mit monatlichen Pausen. [1]


Postoperative hormonelle Therapie bei Endometriose


Hormonelle Therapie nach Operation

Nach einer Operation treten in 40-50 % der Fälle neue Endometrioseherde oder -beschwerden innerhalb der ersten 5 Jahre auf. Daher wird oft direkt nach einer Operation zu einer Gestagentherapie (i.d.R. Dienogest) im Langzyklus als postoperative Prophylaxe geraten um das Neuauftreten der Endometriose zu unterdrücken oder zu verlangsamen. [3]

So kann auch bei mehrfach rückkehrender Endometriose die Zeit zwischen den OPs durch Gestagengabe in einigen Fällen verlängert werden. [3]


Abhängigkeit der Therapiewahl von der Lebens- und Beschwerdesituation


Lebenssituation: Kinderwunsch

Besonders bei jungen Frauen oder Verdachtsfällen ohne Komplikation und ohne Hinweis auf Darmbeteiligung wird die Hormontherapie mit Gestagenen (Dienogest) oder Kombinationspräparaten auch als Alternative zur operativen Therapie angeboten. Sie ist deutlich weniger invasiv und kann über einen langen Zeitraum Linderung bringen.

Allerdings ist eine komplette Heilung der Endometriose durch hormonelle Therapie nicht möglich. Nach Absetzen der Therapie kehren die Beschwerden in der Regel zurück.

Aufgrund der empfängnisverhütenden Wirkung ist diese Art der Therapie bei (aktuellem) Kinderwunsch nur begrenzt sinnvoll.


Übernahme durch die Krankenkassen


Krankenkassen zahlen

Übernahme durch Krankenkasse

Die Therapiekosten werden bei Dienogest in der Regel von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen (ggf. mit Zuzahlung). Wichtig ist hierbei die zur Verordnung führende Diagnose.

Eine zur Verhütung oder off-Label zur Endometriose verschriebene Pille muss oft privat bezahlt werden. Jedoch gibt es die Möglichkeit, mit dem behandelnden Arzt einen Antrag bei der Krankenkasse zur Kostenübernahme zu stellen. In diesem Antrag muss der Arzt erläutern, aus welchen Gründen die Patientin nicht die zugelassenen Therapiemöglichkeiten nutzen kann (beispielsweise wegen zu starken Nebenwirkungen). Ob der Antrag zur Kostenübernahme bewilligt wird, entscheiden die Krankenkassen im Einzelfall.

Im Alter unter 20 Jahren übernehmen die Krankenkassen auch alle zur Verhütung verordneten Pillenpräparate.

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Referenzen


1.
AWMF. AWMF Leitlinie Hormonelle Empfängnisverhütung [Internet]. 2020 [cited 2020 Apr 28]. Available from: https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/015-015.html
1.
Ferrero S, Remorgida V, Venturini PL, Bizzarri N. Endometriosis: the effects of dienogest. BMJ Clin Evid [Internet]. 2015 Jun 9 [cited 2020 Apr 28];2015. Available from: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4461025/
1.
Guo S-W. Recurrence of endometriosis and its control. Hum Reprod Update. 2009 Aug;15(4):441–61.
1.
Tosti C, Biscione A, Morgante G, Bifulco G, Luisi S, Petraglia F. Hormonal therapy for endometriosis: from molecular research to bedside. Eur J Obstet Gynecol Reprod Biol. 2017 Feb;209:61–6.

Operative Therapie bei Endometriose

Operation bei Endometriose

Operationen werden meist als Bauchspiegelung durchgeführt

Die Wahl des Therapieweges in der Endometriosebehandlung ist immer eine individuelle Entscheidung.

Das Ziel der operativen Therapie ist in der Regel die vollständige Entfernung aller Endometrioseherde. Allerdings kommt die Endometriose in über 50 % der Fälle wieder. Daher ist die Rezidivhäufigkeit stark vom Operateur und der Operationsmethode abhängig. Daher sollte immer ein erfahrender Operateur gesucht und wenn möglich eine Entfernung und nicht Verödung der Herde angestrebt werden.

Abhängig von den Schmerzen, der Ausprägung und einem eventuell vorhandenen Kinderwunsch der betroffenen Frauen, muss die in jedem einzelnen Fall bestmögliche Therapie gefunden werden.

Zudem muss geklärt werden, ob bei der Operation in erster Linie die vollständige Entfernung der Endometriose oder der Wunsch nach Erhalt von Organen (vor allem Eierstockfunktion bei Kinderwunsch) im Vordergrund steht.

Eine der wichtigsten therapeutischen Maßnahmen bei Endometriose ist die operative Therapie.

Diagnose per Operation

Die Diagnosestellung bei Endometriose gestaltet sich oft schwierig und langwierig. In den meisten Fällen kann die endgültige Diagnose nur durch eine Laparoskopie (Bauchspiegelung) erfolgen.

Dieser Eingriff gewährt einen direkten Einblick in den Bauchraum und gibt die Möglichkeit alle Endometrioseherde zu entdecken. Zudem kann während der Untersuchung auch die Durchgängigkeit der Eileiter geprüft werden.

Operative Behandlungen bei Endometriose

Die Wahl der operativen Methode hängt stark von den im Körper befallenen Stellen und von der Zielsetzung der Operation ab.

Mögliche Operationsmethoden sind:

  1. Bauchspiegelung (Laparoskopie)
  2. Bauchschnitt
  3. Operation bei Kinderwunsch
  4. Gebärmutterentfernung
  5. Multidisziplinäre Operationen
    – mit Blasenspiegelung während der Operation
    – mit Darmspiegelung vor oder während der Operation
    – bei Harnleiterbeteiligung
  6. Operation der Bauchdecke bei (oberflächlicher) Narbenendometriose
Bauchspiegelung bei Endometriose

Bauchspiegelungen werden durch kleine Zugänge am Bauch mit Kamera durchgeführt.

Mögliche Zielsetzungen bei einem operativen Eingriff:

  • Reduzierung von Schmerzen
  • Verbesserung der Fruchtbarkeit
  • (vollständige) Entfernung von Endometrioseherden und Endometriosezysten
  • Beheben von Verwachsungen am Gewebe
  • Ausschluss oder Behandlung einer Beteiligung von Blase oder Darm

Maßgebend ist auch, welche inneren Organe beteiligt sind und ob an diesen ebenfalls ein Eingriff notwendig ist.

1. Bauchspiegelung (Laparoskopie)

Die Bauchspiegelung bietet als häufig kurative Therapie einen vergleichsweise schonenden Eingriff.

Zielsetzung bei dieser Operationsmethode ist die Linderung der Beschwerden und möglichst weitgehende Entfernung der Endometrioseherde.

Risiken der Bauchspiegelung:

Wie jeder chirurgische Eingriff birgt auch die Bauchspiegelung gewisse Risiken. Es kann, wenn auch selten, zu Organverletzungen oder Infektionen und Blutungen kommen.

Die Risiken einer Bauchspiegelung sind überschaubar und treten lediglich bei etwa einem Prozent der Eingriffe auf. Aufgrund von wiederkehrender Endometriose (Rezidiven) kann jedoch auch ein erneuter Eingriff oder weiterführende Therapien notwendig sein.

2. Bauchschnitt (Laparotomie)

Bauchschnittnarbe

Bauchschnitte sind bei ausgeprägter Endometriose, bspw. mit Darmbefall möglich.

Die Bauchöffnung mittels Bauchschnitt ist in den seltensten Fällen notwendig. Lediglich wenn die Endometrioseherde derart ausgeprägt und an uneinsichtige Stellen des Bauchraumes vorgedrungen sind, oder andere Organe, vor allem der Darm befallen sind, kann eine Laparotomie erforderlich sein.

Dieser Eingriff ist mit einem höheren Risiko verbunden, wie stärkerer Blutverlust, Wundheilungsstörungen oder weiteren Verwachsungen. Auch innere Narben, die zu Beschwerden führen sind möglich.

Es gilt also abzuwägen, ob dieser Eingriff sinnvoll ist. Dies hängt von der individuellen Situation ab und muss vom behandelnden Arzt gemeinsam mit der Patientin entschieden werden.

3. Besonderheit: Operation bei Kinderwunsch

Steht der Kinderwunsch im Vordergrund, wird zusätzlich zur Bauchspiegelung oft eine Gebärmutterspiegelung und Eileiter-Durchgängigkeitsprüfung durchgeführt. So können Polypen, Eileiterverschluss oder anatomische Besonderheiten der Gebärmutter identifiziert und ggf. direkt behoben werden, welche ebenfalls den Kinderwunsch beeinflussen.

Auch die Therapie während der Operation wird bei Patientinnen, die aufgrund eines aktuell bestehenden unerfüllten Kinderwunsches operiert werden, etwas anders gestaltet.
Durch die Entfernung von Endometrioseherden wird die Chancen auf eine Schwangerschaft erhöht, daher kann eine Operation hier die richtige Wahl sein. Vor allem Endometriosezysten der Eierstöcke (Endometriome/Schokoladenzysten) können je nach Größe die Eizellenproduktion und damit den Kinderwunsch negativ beeinflussen.
In der Operation wird allerdings vermehrt Wert auf eine möglichst schonende Behandlung der Eierstöcke geachtet, da auch eine zu starke Manipulation zu Einschränkungen führen kann.

Auch große OPs mit Darmbeteiligung oder Blasenbeteiligung, die unter anderem das Risiko eines vorübergehenden künstlichen Darmausgangs oder Blasenkatheters tragen, werden bei Kinderwunsch im selben Jahr seltener durchgeführt.

4. Gebärmutterentfernung (Hysterektomie)

Sind Endometrioseherde auch in der Gebärmutterwand nachweisbar (Adenomyose), gilt es zu überlegen diese zu entfernen. Vor allem bei Patientinnen deren Familienplanung bereits abgeschlossen ist, kann diese Entscheidung sinnvoll sein. Da eine Gebärmutterentfernung eine spätere Schwangerschaft natürlich ausschließt, sollte dieser Schritt sorgfältig abgewogen und nicht übereilt gewählt werden. Auch eine Entfernung der Endometrioseherde unter Erhalt der Gebärmutter ist in manchen Zentren möglich.

Bei der Gebärmutterentfernung bleiben in der Regel die Eierstöcke erhalten, um nicht vorzeitig die Wechseljahre herbeizuführen.

5. Multidisziplinäre Operationen

Sind weitere Organe, wie etwa der Darm oder die Blase beteiligt, was häufig im Falle einer Endometriose vorkommt die in tiefer liegende Schichten, wie Bindegewebe oder Organe vordringt, ist eine multidisziplinäre Operation erforderlich (tief infiltrierende Endometriose).

Dabei schließen sich Mediziner verschiedener Fachrichtungen, wie etwa Urologen oder Darmchirurgen zusammen und operieren gemeinsam.

Vor und/oder während der Operation wird je nach Verdacht des befallenen Organs eine Blasen- oder Darmspiegelung gemacht.

Bei Befall der Beckenwand kann eine Freilegung und Operation der Harnleiter sinnvoll sein, wenn diese durch die Endometriose oder Vernarbungen eingeengt sind.

Aufgrund der Nähe des Operationsgebietes zu den Harnleitern sollte vor und nach der Operation eine Ultraschallkontrolle der Nieren gemacht werden. So können Stauungen dargestellt werden.

6. Operation bei (oberflächlicher) Narbenendometriose

Diese Form der Endometriose unterscheidet sich in der Entstehung von der herkömmlichen Endometriose. In der Regel entsteht eine Narbenendometriose durch eine Verschleppung von Schleimhautzellen, etwa bei einem Kaiserschnitt.

Das endometriale Gewebe setzt sich meist in der Narbe fest und wächst mit der Zeit zu einem schmerzhaften Knoten heran. Mit einer großzügigen operativen Entfernung des befallenen Bereiches kann die Narbenendometriose fast immer vollständig geheilt werden.

Rezidive – Wiederauftreten der Endometriose nach einer operativen Therapie

Endometriose Schmerzen

Endometriose kehrt leider häufig wieder zurück und wird zur chronischen Erkrankung.

Studien haben ergeben, dass bei etwa 40-50 % der Frauen nach einer operativen Entfernung der Endometrioseherde, diese innerhalb von fünf Jahren nach der Operation erneut auftreten können. (1)

Bei einem operativen Eingriff zur Behandlung von Endometriose können nur die sichtbaren Herde entfernt werden. Bleiben mikroskopisch kleine Endometrioseherde bestehen, oder kann aufgrund von Organbeteiligung und Verwachsungen nicht die ganze Endometriose entfernt werden, können sich diese im Lauf der Zeit weiter ausbreiten und erneut Beschwerden verursachen. Auch eine Neubildung von Endometrioseherden nach vollständiger Sanierung ist möglich.

Da auch die Entstehung der Endometriose noch nicht vollständig erforscht ist, kann auch die Entstehung von Rezidiven noch nicht abschließend erklärt werden.

Zur Prävention eines Rezidives, bzw. Eindämmung weiteren Wachstums von verbliebenen Herden, wird meist eine hormonelle Therapie als postoperative Rezidivprophylaxe empfohlen.

Fazit

Die operative Therapie ist eine der wichtigsten Maßnahmen zur Abklärung und Behandlung bei Endometriose. In der Regel wird sie jedoch nur bei akuten und chronisch wiederkehrenden Beschwerden eingesetzt. Die Art des Eingriffs hängt dabei stark vom Ausmaß und der Lage der Endometrioseherde ab. Auch ein eventueller Kinderwunsch trägt maßgeblich zur Wahl der Operationsmethode bei.

Mit einer Laparoskopie (Bauchspiegelung) können bereits sehr gute Ergebnisse erzielt und die Schmerzen der Patientinnen deutlich reduziert werden.

Aufgrund der oft chronischen Schmerzen sollte jedoch auch eine kombinierte Schmerzbehandlung mit verschiedenen Therapieansätzen (multimodale Schmerztherapie) eingebunden werden.

(1)

Guo SW. Recurrence of endometriosis and its control. Hum Reprod Update. 2009;15(4):441–461. doi:10.1093/humupd/dmp007

Therapieoptionen


Die wichtigen Säulen der Endometriosetherapie sind die operative Entfernung der Endometrioseherde, die hormonelle Therapie und die multimodale Schmerztherapie. Über diese Therapieoptionen sollten sich alle Frauen mit Endometriose informieren. Hier liegen vielfache Studien vor, die die Wirksamkeit belegen.

Zudem gibt es viele erfahrungsbasierte Therapieoptionen, die schon vielen Frauen geholfen haben. Finde heraus, was dir hilft!

Zu dokumentieren, welche Therapieoption zu welchen Ergebnissen geführt hat kann dir helfen immer weiter in Richtung der optimalen Therapie zu kommen. Nutze dafür ein Tagebuch oder unsere kostenlose App!

Individuelle
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Umfassendes Wissen…

Labor

…und neue Erkenntnisse

Medizinische Forschung bewegt sich immer weiter. Währenddessen bleibt im Arztgespräch oft nicht genug Zeit für eine allumfassende Aufklärung. Dabei ist es für alle Frauen mit Endometriose wichtig, so viel wie möglich über die Erkrankung zu wissen, um informierte und gute Entscheidungen über die eigene Therapie zu treffen.

Die aktuelle Datenlage zu den wichtigsten Aspekten findest du hier zusammengefasst.

Die Krankheit, ihre Symptome und deren Bedeutung zu verstehen ist für jede Betroffene auch wichtig, um die eigenen Beschwerden einordnen zu können. Ausführliche Information zur Diagnostik und Therapie je nach individueller Symptomatik findest du hier oder unter Therapieoptionen.

Die neurologischen und physiologischen Prozesse der Schmerzentstehung und Chronifizierung zu verstehen ist zudem ein wichtiger Bestandteil der Multimodalen Schmerztherapie. Sich zu informieren ist also schon der erste Schritt.

Auch die Datenlage zu Ernährung und Endometriose erscheint auf den ersten Blick chaotisch – wir bringen hier Licht ins Dunkel.

Zusätzlich findest du hier Links zu Webseiten die ebenfalls fundierte Informationen zu Endometriose bereitstellen, sowie Links zu zertifizierten Endometriosezentren!

Inhaltsübersicht

Diagnose Endometriose – Definition, Symptome und Diagnosemöglichkeiten

Sieben Dinge, die ALLE über Endometriose wissen sollten!

Klassifikation der Endometriose – rASRM und ENZIAN

Tief infiltrierende Endometriose (TIE)

Adenomyose

Endometriose mit Darmbefall

Endometriose am Magen

Endometriose an der Blase

Endometriose am Harnleiter

Endometriose an den Beckenwänden

Endometriose in der Lunge

Endometriose im Gehirn

Schokoladenzysten / Endometriome

5 Zystenarten im Überblick

Retroflektierter Uterus und Endometriose

Symptome und weitere Erkrankungen:

Entdecke den Symptom Explorer

Kinderwunsch:

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Endometriosefreundliche Gynäkologen finden:

Therapieoptionen – Übersicht

Diagnose und OP:

AHB und Reha:

Übersicht Ernährung und Endometriose

Wie gelingt die Ernährungsumstellung?

Unsere Empfehlungen zu

Kleine Kunde der Nahrungsfette

Wie gesund ist Kokosöl?

Die Empfehlungen Umsetzen – Ideengeber für Frühstück, Mittagessen und Abendessen – Rezeptvorschläge

Die 6 häufigsten Fehler der Ernährung bei Endometriose

Entzündungshemmende Lebensmittel

Wohltuende Tees bei Endometriose

Vegane Ernährung bei Endometriose

Pflanzliche Eiweißquellen

Hilft Mönchspfeffer bei Endometriose?

Basische Ernährung und Übersäuerung – was ist dran bei Endometriose?

Detox, Entgiftung, Entschlackung – macht das Sinn?

Was ist dran an Selleriesaft bei Endometriose?

Ernährung für einen guten Schlaf

Ernährung in den Wechseljahren

Depression und Ernährung bei Endometriose

Verdauung:

Gewicht:

Rezepte:

Netzwerk Ernährungsberatung bei Endometriose

Endometriose verstehen


Hier findest du alle wichtigen Infos zur

  • Endometriose,
  • deren Symptome und Begleiterkrankungen,
  • Kinderwunsch,
  • Endometriosezentren und Empfehlungen für endometriose-freundliche Gynäkolog:innen,
  • Therapieoptionen,
  • Diagnose von Endometriose und OP/Bauchspiegelung sowie
  • zur Anschlussheilbehandlung (AHB) und Reha.

Chronische Schmerzen


Hier findest du alle wichtigen Infos zu

  • chronischen Schmerzen,
  • der multimodalen Schmerztherapie,
  • welche Hilfsmittel bei chronischen Endometriose-Schmerzen unterstützen können,
  • worauf du bei der Einnahme mancher Medikamente achten solltest und
  • welche speziellen Schmerzen bei Endometriose oft auftreten.

Ernährung und Endometriose


Suchst du Empfehlungen zur endometriose-freundlichen, entzündungshemmenden Ernährung, Infos zum Verdauungssystem, Gewicht und Diäten sowie Rezepte oder auch eine Ernährungsberaterin, die sich mit Endometriose auskennt? Dann bist du hier richtig!


Der weibliche Zyklus


Hier erklären wir dir den weiblichen Zyklus, das Zusammenspiel der Hormone und was es mit den Wechseljahren bei Endometriose auf sich hat.


Psychologie und Endometriose


Endometriose ist keine psychische Erkrankung, aber die Belastungen durch die Erkrankung können die Stimmung drücken und die Psyche belasten. Finde Tipps zur psychischen Belastung durch Endometriose, wie du mit negativen Gefühlen umgehen kannst, welchen Einfluss Gefühle und Schmerzen – und umgekehrt – aufeinander haben und wie du deine Freunde, Kollegen und Angehörigen über deine Erkrankung aufklären kannst.


Organisatorisches und Alltagstipps


Hier haben wir Tipps zu allgemeinen Themen wie Berufsleben, Arbeitsunfähigkeit und besserem Schlaf für dich gesammelt.


Informationen für Institutionen

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