Wirksame Tees bei Endometriose

Tees bei Endometriose

Tees bei Endometriose können sehr wirksam sein – wenn es die richtigen Tees sind!

Naturheilmittel wie Tees bei Endometriose einzusetzen, kann spürbar Beschwerden lindern und eine wohltuende Ergänzung zu anderen Maßnahmen wie spezieller Ernährung bei Endometriose sein. Dass Kräutertees mehr sind als „warmes Wasser mit Geschmack“, dürfte bekannt sein. Doch welche Tees sind bei Endometriose wirksam?

Naturheilkunde aus der Tasse

Eine Disziplin der Naturheilkunde ist die Phytotherapie, die Pflanzenheilkunde. Dabei geht es nicht nur um die heilsame Wirkung von Heilkräutern , sondern auch um die positiven Effekte von sonstigen Pflanzenbestandteilen, zum Beispiel in Lebensmitteln und die Erkenntnis, dass diese manchmal vergleichbare Wirkung haben wie moderne Arzneimittel.

Übrigens haben viel der heute als „modern“ bekannten Arzneimittel ihren Ursprung in einfachen Heilkräutern. Heutige bekannte Medikamente, zum Beispiel „Aspirin“ (Acetylsalicylsäure) aus der Weidenrinde, Herzmedikamente mit Wirkstoffen aus dem Fingerhut, Malariamittel auf Basis von Chinin aus dem Chinarindenbaum oder Opiate die ursprünglich aus Schlafmohn gewonnen wurden, sind bekannte Beispiele dafür, wie aus Pflanzen potente Arzneimittel wurden.

Unterscheiden zwischen Mythos und Wirkung

Tees bei Endometriose

Nicht jeder Tee ist bei Endometriose wirklich wirksam

Viele Empfehlungen der Naturheilkunde basieren nur auf Tradition und Überlieferung und es ist für Laien oft schwer zu unterscheiden, ob die Wirkung durch Studien bestätigt wurde oder sich nur auf überlieferte Erfahrungen stützt. Zu manchen Teezutaten gibt es aber tatsächlich bereits kleine oder große Studien. Die im Folgenden gelisteten Tees bei Endometriose sind wissenschaftlich erforscht und für hilfreich befunden worden. Deutlich mehr Forschung ist hier immer noch nötig, aber wir halten euch hier auf dem neuesten Stand!

Natürlich sind diese Tees kein Ersatz für eine Therapie im Endometriosezentrum, aber sie könne eine gute Ergänzung zur laufenden Therapie sein und dich und dein Wohlbefinden deutlich unterstützen!

Wie wirken Tees gegen Endometriose?

In erster Linie geht es darum, die Beschwerden, die Endometriose verursacht, zu lindern. Tees, die bei Endometriose empfehlenswert sind, sollten also mindestens eine der folgenden Eigenschaften in wissenschaftlichen Studien bewiesen haben:

Die Wirkstoffe werden aus den Pflanzenteilen beim Aufbrühen und Ziehenlassen im Wasser gelöst, sodass die Wirksamkeit mit der Konzentration des Suds steigt. Allerdings verfliegen auch einige Wirkstoffe (zum Beispiel ätherische Öle) mit der Zeit, sodass es manchmal sogar Sinn macht, die Pflanzenteile auch ohne Teezubereitung roh zu verzehren.

Welche Tees sind empfehlenswert?

Dies sind die Tees, die nach unseren Erfahrungen und wissenschaftlicher Recherche das Siegel „sinnvoll bei Endometriose“ verdienen! Wer also gerne Tee trinkt, wird vom regelmäßigem Konsum dieser Tees sicherlich profitieren!

Tees bei Endometriose

Grüner Tee

Ein Tierversuch mit Mäusen konnte zeigen, dass ein bestimmter Stoff aus grünem Tee das Wachstum der Endometrioseherde signifikant verlangsamen und insgesamt die Größe der Endometrioseherde verkleinern konnte [1] – und das schon nach nur zwei Wochen! Grüntee an sich kann also hilfreich sein. Wie wäre es mit Grüntee als Basis für erfrischenden Eistee, Grüntee statt Kaffee zum Frühstück oder einem schaumigen Matcha?

Ingwertee

Ingwer ist gegen Entzündungen wirksam und reduziert zellschädigenden oxidativen Stress. Ein Bestandteil des Ingwers (Gingerol, verantwortlich für den scharfen Geschmack) hemmt außerdem ein Enzym, das bei Schmerzen im Körper aktiv wird. Eine Studie konnte zeigen: die Wirkung ist vergleichbar mit Ibuprofen. Mehr dazu hier.

Wichtig ist, dass Ingwer frisch zubereitet wird und nicht als Pulver zum Einsatz kommt. Nur im frischen Ingwer sind die wirksamen ätherischen Öle noch komplett erhalten! Ob der Ingwer dabei roh geraspelt oder als Tee gekocht zubereitet wird, ist egal. Auch kandiert ist Ingwer lecker! Je mehr, desto besser. Als Saft (aus Drogeriemarkt oder Bioladen) in kaltem Wasser ergibt sich eine erfrischende Ingwer-Limonade.

Tees bei Endometrose

Kurkuma – Tee

Das in Deutschland eher unübliche Gewürz Kurkuma hat durch seinen Bestandteil Curcumin grundsätzlich wundheilende, zellschützende (antioxidative) und entzündungshemmende Eigenschaften. Im Laborversuch wurde bestätigt, dass Curcuma die Entzündungsmarker und proentzündlichen Botenstoffe in der den Bauchraum auskleidenden Flüssigkeit (Peritonealflüssigkeit) bei Endometriose senken kann.

Darüber hinaus wirkt Curcumin gegen unerwünschtes Zellwachstum und Zellanheftung sowie Invasion ins Gewebe. Aktuell läuft sogar eine österreichische Studie, die explizit die Wirkung von Kurkuma bei Endometriose erforscht.

Wichtig: Die Wirksamkeit im Körper von Kurkuma wird durch Piperin aus schwarzem Pfeffer um bis zu 2000% gesteigert. Man sollte daher immer beide Gewürze gleichzeitig anwenden. Es gibt im Handel Kurkuma Tee mit weiteren Gewürzen (z.B. Zimt oder Vanille) in Teebeutel verpackt, man kann das Gewürz aber auch einfach so mit heißem Wasser oder Milch aufgießen. Ein Teelöffel pro Tasse ist ideal. Bitte vor dem Trinken gut umrühren und den „Bodensatz“ mit verzehren. Mehr zum Thema Kurkuma: Entzündungshemmende Lebensmittel bei Endometriose

Zimt

Zimt ist Bestandteil vieler Gewürztees und wird gerne zur Aromatisierung von Früchtetees verwendet, insbesondere im Winter. Das ist nicht nur lecker, sondern auch erwiesenermaßen entzündungshemmend, zellschützend (antioxidativ) und wirkt Gefäßneubildung entgegen. Letzteres wurde bisher nur im Hinblick auf Krebszellen erforscht. [7]

Nicht jede Sorte Zimt ist uneingeschränkt gesund: Cassia Zimt enthält so viel leberschädliches Cumarin, dass eine Packung billiger Zimtsterne schon schädlich wirken kann. [9] Ceylon Zimt ist teurer und wird daher selten in der industriellen Produktion von Lebensmitteln eingesetzt, enthält aber nur geringe Mengen Cumarin und ist daher auch in größeren Mengen unbedenklich. Ceylon Zimt ist leicht daran zu erkennen, dass die Zimtstangen feinblättrig und zerbrechlich sind (siehe Foto), die des Cassia Zimts jedoch dick und grob.

Oft sind billige Gewürztees jedoch nur mit Zimtaroma hergestellt, welches keine Wirkung hat. Es ist daher besser, sich die Teemischung selbst herzustellen oder die Zutatenliste aufmerksam zu lesen. Ein Gewürztee mit einer kräftigen Portion Zimt, vielleicht in Kombination mit Kurkuma und Ingwer schmeckt nicht nur im Winter gut, sondern harmonisiert auch lecker mit Sommer-Aromen wie Früchtetee aus Kirschen, Pflaumen oder Feigen.

Tees bei Endometriose

Frauenmantel

Tees und Heilmittel auf der Basis von Frauenmantel (Alchemilla) werden traditionell bei „Frauenleiden“ eingesetzt. Ein Tierversuch [3] mit Ratten hat untersucht, inwieweit Tradition und Wissenschaft sich diesbezüglich einig sind. Und tatsächlich: die Endometrioseherde und Zysten schrumpften und die Entzündungswerte sanken, nachdem die Ratten mit verschiedenen Extrakten aus der Frauenmantel Pflanze gefüttert wurden.

Frauenmantel ist in vielen speziellen Teemischungen für Frauen enthalten, kann aber auch getrocknet in Apotheke oder Reformhaus separat gekauft werden. Frauenmantel wächst fast überall in Europa, besonders auf gut gedüngten Wiesen. Man kann die Blätter also auch selbst sammeln.

Kamillentee

Hundskamille

In einer Studie zur Wirksamkeit von österreichischer Hundskamille (Anthemis austriaca) bei Endometriose [2] konnte im Tierversuch mit Mäusen eindeutig festgestellt werden, dass ein Extrakt aus dieser Kamille wirksam war. Das Wachstum der Endometrioseherde und die Anheftung von Gewebe wurde messbar verlangsamt. Auch die Entzündungswerte der Bauchflüssigkeit sanken. Welche sekundären Pflanzenstoffe genau dafür verantwortlich sind, wird noch erforscht.

Kamillentee ist nicht gerade ein Lieblingstee, hat demnach aber nicht zu Unrecht seinen guten Ruf als „Allerheilmittel“. Er wirkt über die speziellen Ergebnisse im Hinblick auf Endometriose hinaus auch entzündungshemmend und entkrampfend bei Blähungen und Menstruationsbeschwerden. Trotz seines Rufs als „Krankenhaustee“ sollte er daher öfter aufgebrüht werden.

Tees bei Endometriose

Brennnesseltee

Ein weiterer, eher unbeliebter Tee mit positiver Wirkung auf Endometriose ist der Brennnesseltee. Extrakte aus Brennnesseln konnten im Tierversuch [4] die Größe und Neubildung der Endometrioseherde verringern. Der etwas „muffig grüne“ Geschmack von Brennnesseltee lässt sich leicht mit geriebener Zitronenschale in heißem Tee und Zitronen- oder Orangensaft in kaltem Tee vertreiben. Zitrusfrüchte sind übrigens bei Endometriose auch empfehlenswert. Mehr dazu hier: Obst und Gemüse bei Endometriose

Sanddorn

Sanddorn und Johanniskraut

Sanddorn wächst in Europa insbesondere an der Nord- und Ostsee und insbesondere dort finden die getrockneten Beeren Anwendung in diversen Teemischungen. In Reformhäusern, Bioläden und Drogeriemärkten wird Sanddornmark verkauft, der wegen seines extrem hohen Gehalts an Vitamin C insbesondere zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt wird. In den (auch getrockneten) Beeren und den Kernen ist Sanddornöl enthalten, welches eher in der Kosmetik eingesetzt wird, jedoch mehr kann, als man zunächst denkt.

Johanniskraut ist für seinen traditionellen Einsatz als pflanzliches Antidepressivum bekannt, in höheren Dosen jedoch verschreibungspflichtig, weil es die Wirkung vieler Arzneimittel beeinflusst. Dies betrifft auch die Wirkung von manchen Antibiotika und Hormonpräparaten wie zum Beispiel der Pille. Das bedeutet – Vorsicht bei hormoneller Verhütung und Johanniskrautverzehr! Es soll schon so manchem Kind den Namen Johannes eingebracht haben… Und auch die Hormontherapie bei Endometriose kann beeinflusst werden – sprich also eine Johanniskraut – Therapie mit deinem Frauenarzt ab!

Johanniskraut

Eine türkische Studie [5] untersuchte die Wirksamkeit einer Kombination beider Öle bei Endometriose und fand heraus, dass die Endometrioseherde von Ratten, welche 28 Tage lang mit einer Kombination aus Sanddornöl und Johanniskrautöl gefüttert wurden im Gegensatz zu den Endometrioseherden der Ratten, die keine solche Mixtur bekamen, bedeutend geschrumpft waren. Auch die Entzündungsmarker waren gesunken und die Anheftung von Gewebe gehemmt.

Ein Früchtetee mit Sanddorn ist also keine schlechte Idee. Noch besser ist es, nach dem Teetrinken die Beeren zu essen und gut zu kauen, um auch das Öl aus den Kernen verfügbar zu machen. Präparate auf Basis von Johanniskraut sollten jedoch nur mit Vorsicht und Rücksprache mit dem Arzt verwendet werden.

In der Mongolei werden im Sommer die frischen Beeren mit Wasser und Eis zu einem erfrischenden Getränk aufgegossen und im Winter Sanddornmark mit heißem Wasser wie Tee serviert. Und auch an der deutschen Küste ist heißer Sanddornsaft ein Traditionsgetränk! Es muss nicht immer Tee sein, um die Vorzüge zu genießen.

Schneeball

Schneeball-Rindentee

Der Schneeball (Viburnum opulus) wird wegen seiner schneeweißen, ballförmigen Blütenstände im Sommer und seinen knallroten Beeren im Winter eher als Zierstrauch angebaut, ist aber auch eine traditionelle Heilpflanze. Je nach Region werden die Rinde, Blätter oder Beeren verwendet. In Mitteleuropa wird die Rinde in homöopathischen Arzneimitteln und Tees gegen Regelbeschwerden sowie als krampflösendes, beruhigendes Mittel eingesetzt.

Eine Studie [8] untersuchte die Wirksamkeit der Beeren in Hinblick auf Endometriose und konnte feststellen, dass diese das Wachstum der Endometrioseherde verlangsamen können. Inwieweit ein Teeaufguss der Rinde zu gleichem Ergebnis führt, ist noch nicht bekannt. Da die Beeren jedoch schwach giftig sind, wenn sie zu früh geerntet oder falsch zubereitet werden, ist es besser, zu Rindentee zu greifen!

Tees bei Endometriose

Katzenkralle

Die Katzenkralle (Uncaria Tomentosa) wächst in den Tropen und ist vor allem dort als traditionelles Heilmittel bekannt. In Reformhäusern wird auch in Europa Tee aus Katzenkralle angeboten. Dass sekundäre Pflanzenstoffe aus der Pflanze mit dem tierischen Namen das Immunsystem stimulieren, war schon länger bekannt. Eine Studie [6] widmete sich ganz der Wirkung von Katzenkralle auf Endometriose.

12 Ratten mit Endometriose bekamen zwei Wochen lang einen Extrakt aus Katzenkralle zu trinken, 12 weitere Ratten mit Endometriose jedoch nicht. Eine Untersuchung nach Ablauf dieser Zeitspanne stellte fest, dass die Endometrioseherde der Tiere, die keine Katzenkralle bekommen hatten, deutlich gewachsen waren und diejenigen Ratten, die Katzenkrallenextrakt getrunken hatten, signifikant verkleinerte Endometrioseherde aufwiesen.

Knöterich

Japanischer Staudenknöterich

Japanischer Staudenknöterich ist besonders reich am sekundären Pflanzenstoff Resveratrol. Resveratrol wirkt grundsätzlich antimikrobiell, schmerzlindernd und entzündungshemmend, darüber hinaus auch antioxidativ und hemmt die Neubildung von Gewebe. Der Stoff könnte somit eine Rolle in der Prävention von Krebs und Vorbeugung sowie Therapie von Endometriose spielen. Darüber hinaus zählt Resveratrol zu den Phytoöstrogenen und hat auch diesbezüglich positive Wirkungen auf Endometriose und den weiblichen Hormonhaushalt.

Japanischer Staudenknöterich ist als „Itadori Tee“ bekannt, kommt aber in heimischen Gärten immer mehr als Unkraut vor, sodass man Blätter, Stiele, Wurzeln und Sprossen selbst ernten kann, um sie dann zu Tee zu trocknen oder gleich frisch zu verzehren. Der Resveratrol-Gehalt von Tee ist jedoch deutlich geringer als in „Frischgemüse“. Mehr zum Thema Resveratrol hier: Wie Resveratrol bei Endometriose wirkt

Ginseng

Ginseng

Auch der Ginseng kommt aus Asien und wird aus den Wurzeln zum Tee aufgegossen oder als Tonikum angeboten. Traditionell wird Ginsengtee zur Steigerung der Gedächtnisleistung verwendet, jedoch konnte eine Studie mit Ratten [3] zeigen, dass Ginsengwurzeln bei Endometriose wirksam sind. Grundsätzlich wirkt Ginseng antioxidativ, entzündungshemmend und stärkt das Immunsystem, kann aber auch das Wachstum der Endometrioseherde eindämmen und das Anheften von neuen Geweben verhindern.

Ein Wirkstoff aus der Ginsengwurzel wirkt darüber hinaus auch blutverdünnend, weswegen Ginsengtee besser nicht während der Menstruation oder direkt nach Operationen verwendet werden soll!

Fazit

Kräutertee

Mit den richtigen Zutaten können Tees bei Endometriose eine hilfreiche Ergänzung sein.

Viele heimische Teezutaten haben in Studien ihre Wirksamkeit bei Endometriose bewiesen. Einige darunter werden traditionell schon seit Generationen in ihren Herkunftsländern in speziellen Teemischungen gegen Menstruationsbeschwerden und andere Frauenleiden verwendet, andere werden traditionell eher zu anderen Zwecken eingesetzt, wie zum Beispiel Sanddorn zur Vorbeugung von Erkältungen.

In Zukunft werden sich mehr und mehr Pflanzen als wirksam bei Endometriose erweisen, sodass die Zutatenlisten für Tees bei Endometriose immer länger werden. Nicht jede Teezubereitung schmeckt, aber manchmal führt die Kombination untereinander dann doch zu einem schmackhaften Getränk, zum Beispiel Brennnesseln mit Zitrusfrüchten.

Die erwähnten Pflanzen können natürlich nicht nur in Tees bei Endometriose eingesetzt werden, sondern auch in Smoothies, Salaten und als Gewürze ihren wirksamen Beitrag gegen Endometriosebeschwerden leisten.

Probiere einfach mal ein paar davon aus!

Referenzen

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Silke Neumann
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